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Percussa Audiocubes oder “alea iacta est”

May 25, 2009 Home, Interviews Kein Kommentar

Zu einem abgedunkelten Stand lockten uns bunt leuchtende Würfel, die uns als Controller vorgestellt wurden. Andrea von percussa Audiocubes leistete dann Aufklärungsarbeit, was es mit den Leucht-Würfeln auf sich hat.

Percussa Audiocubes Interview

Audiocubes
Wir würden uns zunächst einfach darüber freuen, zu erfahren, was genau es mit den Würfeln auf sich hat?
Sehr gern. Also hierbei handelt es sich um Live-Performance-Instrumente, es sind MIDI-Controller. Ausgestattet sind diese mit einem Infrarot-Sensor, der den Abstand zwischen Finger und Sensor in MIDI-Events konvertiert. Damit sind die Controller einsetzbar für jede Applikation und Musik-Software, die MIDI-Input lesen kann. Hier haben wir zum Beispiel ein Ableton Live Demo, bei dem wir den Sensor dazu benutzen, verschiedene Parameter zu kalibrieren wie den Flanger-Effekt oder das Tempo des Master-Songs, etc.

Und dazu gehört natürlich eine Software…
Genau, wir haben ein Main Controll Panel. Verbunden ist das System über USB. Die Applikation konvertiert dann von USB in MIDI. Womit man die MIDI-Signale, die von unserer Applikation kommen, noch per Mapping an die gewünschte MIDI-Software zuweisen muss. Hinzu kommt, dass wir verschiedene Modi haben, in denen die Cubes in den Musikproduktions-Prozess miteinbezogen werden können. Hier sind zum Beispiel zwei Cubes, die nicht im vorherig angesprochenen Sensor-Modus verbunden sind. Hier spielt vielmehr eine Rolle, mit welchen zwei Seiten sie sich gegenüberstehen. Bei jeder Gegenüberstellung erzeugen sie ein bestimmten MIDI-Trigger, womit man mit zwei Cubes, und jeweils 4 aktiven Seiten, 16 verschiedene MIDI-Messages erzeugen kann. Und um es wieder auf das Ableton Live Demo zu beziehen, hier benutzen wir sie z.B., um die Position im Song zu steuern, oder zu reloopen.

Und um die Controll-Funktion zuzuweisen bzw. zu definieren, benutze ich die MIDI-Learning-Funktion meiner Musik-Software?
Genau, man benutzt die MIDI-Learning-Funktion seiner MIDI-Applikation um die MIDI-Message, die von unserer Applikation kommt, mit jeglicher Funktion in der MIDI-Software zu verlinken. Also wirklich volle Kompatibilität, egal ob Logic Audio, Cubase, etc. Und zudem auch für VST, denn eine der vier Applikationen, welche die Software-Seite des Controllers und Instruments darstellt, ist der VST-Wrapper, mit dem man VSTs realtime steuern kann. Dazu wird der VST-Wrapper als VST in den Sequenzer geladen und ein eigenes VST Plugin in den Wrapper geladen. Ohne MIDI-Setup kann nun das VST Plugin über den VST-Wrapper und, klar, über den Cube im Sequenzer gesteuert werden – womit das VST Plugin nun direkt mit dem Sensor kommuniziert. Der VST-Wrapper ist also ein VST-in-VST Plugin. Die Sensor-Informationen können an die Parameter des VST optimal angepasst werden, und andersherum können im Falle eine VST-Instruments Farben mit den eintreffenden MIDI Noten verlinkt werden, welche die dann Cubes synchronisiert wiedergeben.

Und wie kommen die Audiocubes preislich daher? Und kauft man die einzeln, oder im Set?
Die Audiocubes gibt es in verschiedenen Set-Größen zu kaufen. Entweder ein einzelner Würfel, der dann preislich bei 220 € liegt, oder ein Würfel-Set von 2, 4, oder 8 können erstanden werden. Das 8er Set kostet dann ca. 1270 €.

Okay, dann Danke für das Interview
Ebenso Danke

Ergänzung:
Die Software zu den Würfeln gibt es kostenlos über die Seite des Herstellers zum downloaden. Die Audiocubes sollen sich dabei in allen Bereichen der Musikproduktion einsetzen lassen, aber primär natürlich für die Live Performance. Hier werden die Würfel durch die verschiedenen erhältlichen Applikationen des Herstellers unterstützt.

Die MIDI Bridge als Haupt-Software für die Würfel soll die problemlose Anbindung an die eigene Musik-Software ermöglichen.

Der VST-Wrapper, der als VST-Plugin in der Musik-Software integriert, eine direkte Kommunikation und damit Steuerung zwischen den Cubes und der in den Wrapper geladenen VST-Plugins ermöglichen soll.

Insbesondere für die Live Performance werden die DJBridge und der Loopsharper (zunächst nur als Demo erhältlich) angeboten. Die DJBridge soll die Steuerung der typischen DJ-Applikation-Funktionen ermöglichen – der Loopsharper dagegen als mini-VST Host soll die Möglichkeit bieten, als Standalone-Software VST-Plugins gerade ohne Verwendung der rechenintensiven DAW und dabei ebenso in bester Auflösung zu benutzen.

Zu den Bildern vom Interview, hier lang...

Weitere und noch detailliertere Informationen über die magic Cubes findet ihr natürlich auf der Herstellerseite.

Dazu noch ein gutes Porträt der Würfel vom Hersteller selbst:

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