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iPhone/iPod – Apps & Hardware Part 3 – iZotopes iDrum goes Depeche Mode

June 27, 2009 Guides Kein Kommentar

iDrum, die Sequenzer-Applikation von iZotope gibt es nun auch mit einem Sample-Kit des aktuellen Depeche Mode Albums “Sounds of the Universe”. In iDrum können bereits vorangelegte Songs editiert oder eigene Beats und Pattern programmiert werden. Dazu gibt es neben Drum-Sounds auch Gitarren-, Synthesizer-, One-Shot Bass- und Effekt-Samples. Export der in iDrum erstellten Werke auf den eigenen Computer sind im M4a-Klingelton-Format möglich.

iDrum Depeche Mode Edition

iDrum Depeche Mode

iDrum Depeche Mode Pattern

In der Pattern Ebene

iDrum, die Applikation von iZotope, ist mittlerweile kein Geheimtipp mehr – Der Erfolg  wird allein dadurch ersichtlich, betrachtet man, was der Hersteller mittlerweile an Varianten der Applikation auf den Markt gebracht hat. Von Hip Hop, Trance (Ministry of Sound Anthems), Club über Rock gibt es sogar eine Depeche Mode Edition zum aktuellen Album “Sounds of the Universe” sowie eine Edition von Major Lazors aktuellen Scheibe „Guns don’t kill people… Lazers do“. Der Unterschied der verschiedenen Varianten von iDrum definiert sich jeweils allein über die mitgelieferte Sample-Datenbank – der Aufbau der App bleibt derselbe.

Aufbau

iDrum besticht vor allem mit einem schlichten Konzept und seiner sinnvollen Adaption bzw. Modifikation eines Step-Sequenzers auf das iPhone und dessen Optionen. Die App bietet als Ansichten und damit Hauptfunktionen eine Kit Selection-Seite, eine Song-Seite, eine Pattern-Seite und eine Part-Seite. Durch diese Ansichten bzw. Ebenen geht die Navigation mit einem Zoomen, hat man sich für einen Song entschieden – Doch der Reihe nach:

Kit Selection Ansicht & Songview
Man bewegt sich in der Kit Selection-Ansicht zunächst durch die verschiedenen vorinstallierten  Kits, um diese zu verwalten und vorzuhören, und um, wenn man sich für ein Kit entschieden hat, über Klicken die Song-Ebene zu erreichen. In dieser werden die bereits angelegten (max. 16) Songs in Boxen grafisch dargestellt, die erneut vorgehört und deren Patterns verwaltet werden können.

Pattern Ebene
Durch ein weiteres Tappen wird dann die Pattern-Ebene erreicht, in welcher die (max. 16) Pattern des Songs zu sehen sind. Hier werden nun die Sample-Kategorien grafisch unterschiedlich und im Play-Modus auch die durchlaufende Play-Position des Sequenzers dargestellt. Herauszuheben ist auf dieser Ebene vor allem die Pad-Funktion, die über eine eigene grafisch wiederum ansprechende Ansicht das Programmieren der einzelnen Patterns im Play-Modus über direktes Tappen ermöglicht.

Part View
Zurück in der Pattern-View zommt man über ein weiteres Tappen auf eine der 16 Pattern-Boxen auf Pattern-Fullscreen heran, sodass nun in der Part-View das zu der Box gehörige Sample als Pattern programmiert werden kann. Hier gilt es nun über Tippen beliebig viele der 16 Steps zu aktiveren/deaktivieren, in welche die Box wiederum intern unterteilt ist, um damit das Abspielen des Samples für Positionen im Loop zu triggern.

Fazit

Das Heraus- oder Hochzoomen wird ebenso simpel und grafisch ansprechend ermöglicht wie die Velocity-Einstellung der einzelnen Samples über die Part-View oder der Export des programmierten Song als Klingelton. Alles in allem ein grafisch sehr ansprechend gestalteter Step-Sequenzer, der nicht den Fehler macht, das Konzept vom Computer 1:1 auf das Apple Mobile zu übertragen. Sodass zuletzt nur einen Wunsch offen bleibt – Sample Kits zwischen dem eigenen Computer und der iPhone App auszutauschen ist allerdings erst in Kombination mit der iDrum Vollversion für Mac oder PC möglich. (Eine mögliche Umgehung dieses “Problems“ ist natürlich, nach dem Export als Klingelton auf den Computer den Song im eigenen Wave-Editor zu öffnen und in das gewünschte Format (WAV oder AIFF) zu konvertieren.)

Erhältlich für je nach Version 3,99 € oder 4,99 € im App-Store – iDrum von iZotope.

Die Bilderstrecke zeigt die verschiedenen Ansichten von iDrum, durch die der User navigieren darf: Kit-Selection View, Part View, Pattern-View, Song-View, Tap Mode auf Pattern-Ebene, Velocity – Edit – Ansicht:

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