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Produktnews – Akai LPD8, LPK25, MPK61, RPM8, APC 40

July 20, 2009 Home 2 Kommentare

Akai scheint dieses Jahr das Zauberkästchen gar nicht mehr zu zubekommen. Nachdem gerade noch alle Welt den APC40, einen Ableton Live Performance Controller, bespricht, regnet es auf der Summer NAMM 2009 erneut Produktnews aus dem Hause: Während der Nano Controller Markt mit dem Akai LPD8 und dem Akai LPK25 Zuwachs bekommt, kommt zudem ein aktiver zwei-Wege Studio Monitor namens RPM8 ins AKAI-Produkt-Sortiment. Doch lieber der Reihe nach…

Akai APC40 – Akai + Ableton Live = High Perfoming

NIs Machine

NIs Machine

Der Controller-Bereich tendiert per se in Richtung Live-Performance, bedenkt man den Hintergrund des Controller-Konzepts: Software-Features über Hardware intuitiver steuerbar zu machen. Darum verwundert es nicht, dassNative Instruments Controller-Neuerung dieses Jahres: Machine ganz ähnlich wie Akais neuer Controller APC40 anmutete (wobei die Frage, wer hier von wem abgeschaut hat, erst gar nicht gestellt werden muss). Native Instruments Machine ist jedoch zunächst für die Musikproduktion und nicht primär als Performance Tool gedacht – Beim APC40 liegt dagegen eine Priorisierung des Performance-Einsatzes vor.

Controller-Flut auf dem APC40

Controller-Flut auf dem APC40

Und um ein letztes Mal die beiden Controller nebeneinander zu stellen, beide Controller bergen ihren eigenen Software-Hintergrund. Bringt Machine zunächst seine ganz eigene Software mit, ist er jedoch auch problemlos generell als MIDI Controller verwendbar, während der APC40 speziell und in Zusammenarbeit mit Ableton für Live konzipiert wurde (Natürlich kann der Controller, da er mit konventionellen MIDI-Signalen arbeitet, theoretisch auch für andere Sequenzer eingesetzt werden – Ausgeliefert wird der Akai Controller zudem mit einer Spezialversion von Live Lite) – Natürlich spielen beim Design darum auch andere Anforderungen eine Rolle. So ist die Visualisierung des Status’ der (Pad-) Elemente beim APC40 noch wichtiger als bei Machine, geht es doch darum, zum einen Screen-frei und zum anderen im dunklen Clubraum problemlos arbeiten zu können.

Und zum Schluß noch kurz auf jedenfall zum Controller-Fuhrpark des APC40 – Acht Regler mit zwei Bänken, wobei die erste Bank die globalen Parameter (Main Sends, Panorama, etc.) betrifft und die zweite Bank zur dynamischen Zuweisung an die verschiedenen Tracks dient. Die Pad-Matrix steuert und visualisiert den unterschiedlichen Status der getriggerten Samples und kann gescrollt und verschoben werden (Shift-Taster), womit eine theoretisch endlose Anzahl an Cells (Tracks und Clip-Slots) möglich ist. Zudem stehen acht Endlos Potis für Synth/Track und acht für Effekte/Device zur Verfügung, wobei im ersten Fall jeweils bis zu neun verschiedene Track Parameter und im zweiten Fall vier Control Bänke aktiviert werden können. 8 Kanalfader, Master- und Cross-Fader pegeln. Auf die Erwähnung weiterer Controller wie für Transport, Quantisierung, etc. sei halb verzichtet.

(Theoretisch, weil zur Zeit notorisch ausverkauft) seit Mai für ca. 450 € erhältlich – Der Akai APC40

Nano- bzw. Laptop-Controller LPD8 und LPK25 wollen immer mit…

Korgs Nanokey

Korgs Nanokey

Korgs Nanokontrol

Korgs Nanokontrol

Korgs Nanopad

Korgs Nanopad

Nun war es an Akai, mit einem bereits vorgezeichneten Konzept den Markt zu bedienen – Korgs Nano-Drillinge sind nun schon seit beinahe einem halben Jahr (März 2009) auf dem Markt – da ist es beinahe schon an der Zeit das Konzept bzw. den Controller-Ansatz zu revidieren. Das verlockenste bei diesen Tools ist wohl wirklich die der Mobilität perfekt zusprechende Größe der Controller in Verbindung mit dem dafür aufzuwendenen Budget (Nanokey 55 € und Nanopad und NanoKontrol 66 €). Allein an diesem Preis werden sich die Akai Controller-Zwillinge orientieren müssen. Allerdings lässt der  Controller-Background des Hauses Akai darauf hoffen, dass in Sachen Usability und Funktionalität die Latte erneut etwas höher gelegt wird.

Akais LPD8 in schwarzer Schönheit

Akais LPD8 in schwarzer Schönheit

Und um auch hier noch von vorne zu beginnen – Es handelt sich bei den zwei Controllern um eine Nano-Tastatur und ein Nano-Pad für den Laptop-Musiker und -Produzenten. Der LPD8 findet sich mit 8 beleuchteten anschlagdynamischen Pads und ebenso vielen Potis ausgestattet. Notenwerte können ebenso getriggert werden wie MIDI CC- oder Programmwechselbefehle zur jeweiligen Software. Acht zuweisbare Q-Link-Regler (Potis zur frei belegbaren Software-Parameter-Steuerung) und 4 Speicherbänke finden sich zudem anbei.

Akais LPK25

Akais LPK25 - Klein aber ...

Der LPK25 hat anschlagdynamische, synthgewichtete Minitasten. Octave-Up und -Down Buttons, Sustain und Tap Tempo Buttons und ein onboard Arpeggiator sollen die Grundbedürfnisse des reisenden Keyboarders bedienen. Ebenso anbei finden sich 4 Speicherbänke. Die Mini-Tastatur bietet sicher nicht das Ultimum an Spiel-Comfort, das versteht sich von selbst, allerdings wird die Grundfunktionalität damit kaum beschnitten (wie z.B. Dream Theaters Jordan Rudess an Korgs Nanokey gerne beweist). Bespeist werden die Controller über den USB-Port, der ebenso die MIDI Informationen transferiert. Sie sind jeweils knapp 30 cm lang und mit einem Kampfgewicht von weniger als einem halben Kilo versehen, sodass man das Gefühl nicht los wird, dass es kaum kompakter und funktionaler geht. Angekündigt auf der Summer Namm zu einem Preis von jeweils 69 $. Der Akai LPD8 und der Akai LPK25

Akai MPK61 rundet Reihe nach oben ab

Der MPK25 und 49 bekommen nun mit dem MPK61 schließlich einen größeren Bruder. Nachdem es nun doch über ein Jahr gedauert hatte, bis nach dem MPK49 die 25 Tasten Version auf dem Markt kam, rundet der MPK61 nun die MPK-Serie nach oben hin ab.

Das Akai MPK61 Controller Keyboard

Das Akai MPK61 Controller Keyboard

Funktional bietet er grob dasselbe Funktions-Portfolio wie sein um 20 Tasten reduzierter kleinerer Kollege – Allein die Tastatur und Pads warten mit Veränderungen in der Funktionalität auf – so ist eine Keysplit-Funktion möglich, die das synchrone Spielen zweier Sounds ermöglicht, und die Tasten sind nun synthgewichtet (sowie anschlagdynamisch mit Aftertouch). Zudem befinden sich 16 anstatt 12 MPC Pads (anschlag- und druckdynamisch) onboard, wobei letztere über die Möglichkeit vier Soundbänke ansprechen zu können insgesamt bis zu 64 Samples zur Verfügung stellen. Transporttasten, Modulation- und Pitch Wheels, Eingänge für ein Expression-Pedal und ein Sustain-Pedal, integrierter MIDI Arppegiator, großes LCD-Display und noch einige mehr Controller-Möglichkeiten sind bereits über den MPK49 bekannt (8 Fader, Potis, beleuchtete Buttons mit jeweils drei Bänken –> 72 Q-Link-Controller). Anbei wie bei allen MPK-Produkten: Ableton Live Lite Akai Edition. Und um zuletzt noch einmal Akais Kampfgewicht im Groovebox-Sektor zu unterstreichen – Für den Beat-Bastler sind natürlich ebenso die beiden bewährten MPC-Technologie-Features MPC Note Repeat und MPC Swing von großem Interesse. Note Repeat ermöglicht automatisch rhythmische Muster und Swing, dass zu perfekte Rhythmus-Sequenzen ein natürlicheres Feeling erhalten. Also alles wie gehabt bei Akai. Das “Release-Datum” wird sich im dritten Quartal 2009 einfinden – Ebensowenig gibt es zu dem genauen Preis zu sagen (Die 25-Tasten-Version liegt bei ca. 230 €, die 49-Tasten-Version bei ca. 380 €…) – Der Akai MPK61

RPM8 verspricht Beat & Bass Spaß

Gespannt darf man wirklich auf die ersten Testberichte zu dem ersten Studio Referenz Monitor von Akai Professional sein. Der Hersteller wirbt unter anderem damit, dass sie besonders gut für Bass-lastige Soundsets geeignet sind, womit genau die Produzenten bedient werden dürften, die mit den hauseigenen Akai Sampler Workstations ihre Werke konzipieren.

Akais rotäugige Studio-Monitore

Akais rotäugige Studio-Monitore

Zudem sollen sie einen Schalldruckpegel von bis zu 113 dB abgeben. Ist konsequenterweise aussen eine zweifarbige LED für die Anzeige von Verstärker-Überlastungen zuständig, so sorgt eine aktive Frequenzweiche (4.Ordnung) im Inneren für ein optimiertes Signal. Zwei Bassports auf der Front dezimieren Pumpeffekte, sie finden sich magnetisch abgeschirmt und gespeist werden sie über ein universelles Schaltnetzteil. Das Herz bilden zwei Endstufen (80W und 40W RMS), ein 8″ Tieftöner sowie ein 1″ Hochtöner – So sollen die Monitore laut Hersteller-Angaben nicht nur hohe Brillianz, sondern vor allem die saubere Wiedergabe tiefer Frequenzen bis zu 39 Hz gewährleisten. Nur um zu verdeutlichen mit welcher Sorgfalt und Hingabe der Monitor konzipiert wurde, wird die Hersteller-Beschreibung des Hochtöner zitiert:

Die Transientenübertragung erfolgt bei den RPM8 mit einer außergewöhnlich klaren Stereoauflösung. Der 1″ Seidenhochtöner wird mit einem Eisenfluorid gekühlt, wodurch unglaubliche Verzerrungswerte von weniger als 0,3% erreicht werden. Anspruchsvolle Ohren werden die natürliche Klangabbildung der RPM8, speziell im Gesangsbereich, sofort bemerken. Der RPM8 Hochtöner ist in einem eingelassenen Waveguide System für optimale Klangabstrahlung montiert, was sich in einem sehr breiten Sweet Spot mit perfekter Tiefenstaffelung niederschlägt.  Der Hochtöner wird über einen eigenen, 40W RMS starken Verstärker angesteuert.

Die  rotäugigen Referenz-Organe werden mit 499 $ und einem Auslieferungs-Datum um Oktober angekündigt – Der Akai RPM8

Aktuell besteht bzw. bestehen "2 Kommentare" zu diesem Artikel:

  1. […] This post was Twitted by recordjob […]

  2. […] der von AKAI puristischere Ausgabe eines Controllers – das Launchpad. Orientiert sich der APC40 an AKAIs Konzept der All-in-one-Workstation, so liegt die Strategie von Novation vor allem darin, […]

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