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Guide – Laptop-Studios für Songwriting, Producing & Live Recording

September 25, 2009 Home, Guides 2 Kommentare

Over the hills and everywhere…

In einer Zeit, in der ein iPhone die Leistungsfähigkeit eines Computers und einer Spiele-Konsole besitzt, ist es nicht weiter verwunderlich, dass Laptops sich zu mehr eignen, als Emails zu schreiben oder PowerPoint Präsentationen vorzuführen. Sie sind längst aus dem Schatten der großen Desktop-Systeme heraus getreten und versehen nicht nur auf Reisen ihren Dienst, sondern auch in den heimischen Arbeitszimmern und in den Büros. Auch Musikern bzw. Musikschaffenden eröffnet sich damit die Perspektive, ihre Arbeitsmittel immer und überall dabei zu haben: Mobilität ist das Schlagwort der Neuzeit.

Das klassische Laptop-Studio

Das klassische Laptop-Studio

Dieser Ratgeber und Leitfaden befasst sich mit folgenden Szenarien:

  1. Das Laptop-Studio für Komponisten/Songwriter
  2. Das Laptop-Studio für Produzenten
  3. Das Laptop-Studio für Live-Recording

Während in den beiden letzten Fällen keine bestimmte Plattform bzw. Betriebssystem vorausgesetzt wird und davon ausgegangen wird, dass bereits ein Laptop samt Arbeitsumgebung vorhanden ist, liegt der Focus im ersten Fall auf der Auswahl des Laptops und der Software.

1. Laptop-Studio für Komponisten & Songwriter (ca. 1000 bis 1300 € inkl. Laptop)

Anwendungs-Szenario

Aufgabe des Komponisten ist das Festlegen der Song-Struktur, der Melodie und (im Falle von Textdichtern) des Song-Textes. Das fertige Layout wird später arrangiert und dann erst der fertige Song produziert. Dem Komponisten kommt es noch nicht auf den High End Sound, sondern darauf an, das Wesen des Songs zu schaffen, die Basis für den Song zu legen. Er benötigt eine Arbeitsumgebung, die ihm schnell ermöglicht, Ideen festzuhalten und zu einem Song zu entwickeln. Im Idealfall bietet eine Arbeitsumgebung dem Komponisten auch fertige Bausteine, um die er seine Ideen ergänzen kann oder die ihn zu eigenen Ideen inspirieren. Die von ihm benötigten Tools sollen einfach zu bedienen sein und in keiner Weise durch komplizierte Bedien-Strukturen oder verschachtelte Menüs den kreativen Fluss hemmen. Seine Werkzeuge sollen innerhalb weniger Sekunden verfügbar sein, damit möglichst unmittelbar mit der Arbeit begonnen werden kann.

Setup – Plattform & Software

Das kleinste der MacBook Pro Familie

Das kleinste der MacBook Pro Familie

Ein System, welches dieser Arbeitsweise sehr entgegen kommt, ist die Kombination aus Apple Macbook (Pro) mit GarageBand. GarageBand gehört zur iLife-Suite und ist auf jedem neuen Macbook bereits vorinstalliert. Mit der Software GarageBand stehen Komponisten alle wichtigen Werkzeuge zur Verfügung, um Song-Ideen schnell festzuhalten und weiterzuentwickeln. Bereits beim Programm-Start können fertige Templates ausgewählt werden, die bereits die wesentlichen Instrumente für das Song-Writing enthalten: Instrumente, Effekte, einfache Schlagzeug-Patterns und so weiter. Fertige Loops aus allen Musikrichtungen stehen in Form von Apple Loops zur Verfügung, die komfortabel über den Loop Browser ausgewählt werden können. Sogar das Sortieren nach bestimmten Kriterien wie Klangcharakter, Musikstil, Tempo und Instrument ist möglich. GarageBand ermöglicht es dem Musiker zudem, die Computer-Tastatur als Keyboard zu benutzen. Die Tastenbelegung wird dabei am Bildschirm angezeigt. So kann auch ohne angeschlossenes Keyboard z. B. im Flugzeug oder am Strand komponiert werden.

Für Audio Aufnahmen stehen viele Effekte zur Verfügung, die sogar in den wichtigsten Parametern veränderbar sind. Auch das integrierte Macbook Mikrofon kann dafür verwendet werden. Den fertigen Song sendet man entweder an iTunes, als Klingelton an sein iPhone, als Podcast an iWeb oder als Audio Datei auf die Festplatte oder eine CD. Da alle GarageBand Instrumente auch in Logic Pro zur Verfügung stehen (inklusive der Effekte und Apple Loops), steht einem späteren Import des GarageBand Projektes in Logic und der Weiterverarbeitung in einer professionellen Studio Umgebung nichts im Wege.

Setup – Monitor

Der AKG K 450

Der AKG K 450

Audio Technica ATH-ACN3

Audio Technica ATH-ACN3

Natürlich benötigt man für ein mobiles Studio auch eine Abhör-Möglichkeit. Hier bietet AGK mit dem K 450 einen geschlossenen Kopfhörer mit 3D Faltmechanismus in einem schicken Etui. Preis: 68 €. Wer es noch kleiner benötigt und oft in der lauten Umgebung eines Flugzeugs komponieren möchte, findet im AUDIO TECHNICA ATH-ANC3 den idealen Partner. Mit seiner aktiven Noise Cancelling Technologie kann Umgebungs -schall um bis zu 20 dB vermindert werden. Der ATH-ANC3 kostet 99 Euro.

Epilog

Steinbergs Sequel 2 - Oberfläche

Steinbergs Sequel 2 - Oberfläche

Warum Apple Macbook (Pro) und GarageBand? Natürlich gibt es Alternativen, die auch für Windows Laptops zur Verfügung stehen. Zu nennen sei hier vor allem Steinbergs Sequel, welches einen zu GarageBand vergleichbaren Funktionsumfang zur Verfügung stellt. Da allerdings wie zu Anfang gesagt der Schwerpunkt des Komponisten-Studios auf “schnelle Verfügbarkeit” gelegt werden soll, ist das Macbook mit GarageBand allen anderen Systemen (weit) überlegen. Die Qualität der integrierten Wandler ist sehr gut und durch die Apple eigenen CoreAudio Treiber sind ohne weitere Hardware geringe Latenzen bei gleichzeitig guter Leistung möglich. Dies leisten die wenigsten Windows Laptops, da geringe Latenzen nur bei Verfügbarkeit von ASIO-Treibern möglich sind und der freie Treiber ASIO4ALL noch lange nicht mit jeder Onboard Soundkarte vernünftig funktioniert. Die hohe Integration von Apple Hardware und Software spielt gerade bei dieser Art von Studio in Sachen Leistungsfähigkeit ihre Vorteile aus: Ohne Konfiguration schnell zum Ziel bei einer hohen Qualität der Ergebnisse. Da GarageBand außerdem jedem neuen Macbook (Pro) kostenlos beiliegt, ist nicht zuletzt der Preis unschlagbar günstig: Ein Macbook kostet  im Apple Shop 949 €, ein Macbook Pro ist seit der jüngsten Preissenkung ab 1.149 € zu haben. Ein ähnlich konfigurierter Rechner der Firma Dell kostet inkl. Steinbergs Sequel 2 (99 €) und vorinstalliertem Windows Vista: 948 € und ist somit keinesfalls günstiger als sein Apple Konkurrent. Hinzu kommen die unter Windows notwendigen Konfigurations-Arbeiten, wie z. B. das Installieren des ASIO4ALL Treibers, der dann Sequel einen ASIO-Treiber vorgaukelt. Eine Garantie für niedrige Latenzen und das Funktionieren dieser Lösung gibt es allerdings nicht.

2. Laptop Studio für Produzenten (ca. 1100 bis 2300 € exkl. Laptop)

Anwendungs-Szenario

Im Vergleich zum Komponisten geht der Produzent noch einen Schritt weiter: Aus der vom Komponisten skizzierten Song-Idee wird nun ein ausproduziertes Demo oder sogar die finale Aufnahme. Benötigt werden dafür vor allem Werkzeuge zum Arrangieren des Songs und zur Aufnahme von Instrumenten und Gesang. Um hochwertige Kondensator Mikrofone anschließen zu können, muss ein passendes Interface mit Phantom-Speisung benutzt werden. Ein Keyboard mit Controller-Funktionen kommuniziert per USB mit Computer und der Software und ist die mobile Schaltzentrale für alle Software-Funktionen. Abgehört wird sowohl mit Kopfhörern als auch über Speaker, um das Ergebnis besser beurteilen zu können.

Setup – Plattform & Software

Je nach Laptop, Betriebssystem und Musikstil stehen als Arbeitsumgebung Apple Logic Pro, Steinberg Cubase und ProTools zur Verfügung. ProTools funktioniert nur im Zusammenspiel mit Digidesign oder M-Audio Hardware, die dafür zertifiziert ist. Dies ermöglicht wenig Spielraum in der Auswahl der Interfaces. Logic gibt es nur für Apple Systeme, Cubase steht sowohl für Macs als auch für PCs zur Verfügung.

ProTools 8 Übersicht

ProTools 8 - Ausschnitt

ProTools ist aufgrund seiner starken Audio Tools sehr beliebt. Wer viel mit Audio Spuren arbeitet und weniger mit MIDI-Spuren, findet hier einen starken Partner, der darüber hinaus noch die Kompatibilität zum großen ProTools TDM-System sichert und damit die Kompatibilität zu den meisten professionellen Studios weltweit. Während allen Digidesign Interfaces bereits ProTools LE beiliegt, müssen Besitzer von M-Audio Interfaces ProTools M-Powered separat für 268 € erwerben. Entscheidet man sich für Logic Pro als Software, sind 475 € für das Logic Studio 9 Software Bundle zu investieren, welches neben Logic eine umfangreiche Instrumenten und Effekt Bibliothek sowie weitere professionelle und nützliche Software umfasst. Cubase 5 schlägt mit 549 € zu Buche. Wer unterwegs auf den Funktionsumfang der „großen“ Versionen verzichten kann, findet mit Logic Express 9 (189 €) und Cubase Studio 5 (349 €) günstigere Alternativen. Einen detaillierteren Vergleich zwischen Cubase 5 und Logic 9 findet man in unserem Sequenzerguide.

Setup – Interface mit Vorverstärker

Das M-Audio Fast Track Pro

Das M-Audio Fast Track Pro

Mit dem M-Audio FAST TRACK PRO (179 €) bekommt man zwei Mikrofonvorverstärker mit schaltbarer Phantomspeisung,   MIDI I/O, S/PDIF I/O und Inserts. Das Interface kann über USB mit Spannung versorgt werden und arbeitet mit 24 Bit/44.1 kHz. Mitgeliefert wird außerdem Ableton Live Lite. Da das Interface für die Verwendung unter ProTools M-Powered geeignet ist, eröffnet es die Möglichkeit, jedes der zuvor genannten Software Produkte zu benutzen.

Digidesigns MBox2 MINI

Digidesigns MBox2 MINI

Wer nur ProTools benutzen möchte, findet in der Digidesign MBOX2 MINI den geeigneten Partner. ProTools LE liegt diesem Interface gleich mit bei. Verzichten muss man auf den zweiten Mikrofon-Eingang, wird jedoch dafür mit einem riesigen Plug-In Bundle belohnt, welches keine Wünsche offen lässt. Auch die MBOX2 MINI kann per USB mit Strom versorgt werden. Die MBOX2 MINI kostet inklusive Software 225 Euro.

Setup – Mikrofone

Das AKG C414 B-XLS

Das AKG C414 B-XLS

Ein gutes Allround Mikrofon gehört in jeden Mikrofon-Koffer. Für Einsteiger oder diejenigen, die ihre Studio-Schätze nicht unterwegs mitnehmen möchten, ist als Gesangs-Mikrofon das Rode NT1-A (169 € inkl. Spinne) interessant. Für Instrumente stellt dagegen das Rode M3 eine günstige Möglichkeit zur Aufnahme dar (99 €). Die Mittelklasse wird sehr gut durch das beliebte AKG C414 B-XLS abgedeckt, welches auch im nicht-mobilen Studio eine gute Figur macht.

Das Neumann TLM 103

Neumann TLM 103

Für 685 € bekommt man fünf schaltbare Richtcharakteristiken (Niere, breite Niere, Hyperniere, Kugel und Acht) und damit auch fünf unterschiedliche Klangfarben. Möchte man auch unterwegs nicht auf den Sound eines U87 verzichten, investiert man 888 € in das Neumann TLM103, welches mit seiner U87 Kapsel und dem beliebten Neumann Sound auch unterwegs hochwertige Aufnahmen ermöglicht.

Setup – Controller

Für das Einspielen von virtuellen Instrumenten und die Steuerung der Software Workstation bieten viele Hersteller von Keyboards mittlerweile kleine Keyboard-Controller an, die per USB mit dem Rechner verbunden werden. Einen besonders großzügigen Funktionsumfang auf geringstem Raum liefert das SL MKII mit 25 Tasten von Novation (369 €). Die Tastatur besitzt einen Umfang von 25 Tasten (halbgewichtet mit Aftertouch). Das 144-Zeichen Display bietet genügend Raum für Informationen und ist beleuchtet.

Novations SL MkII 25 Tasten Version

Novations SL MkII 25 Tasten Version

Die Fader und Regler sind berührungsempfindlich, die Endlos-Drehregler mit LED-Ringen versehen. Drum Pads, Pitch/Mod-Joystick, Transport-Tasten zur Fernsteuerung der DAW und MIDI IN, THRU sowie zwei MIDI OUTs ermöglichen die volle Kontrolle über alle Produktionsschritte. Die Automap 3 Pro Software erlaubt das bequeme Mapping aller Taster, Fader und Regler auf die jeweiligen Funktionen der DAW.

Setup – Monitore

DT-770 Pro

Beyerdynamics DT-770 Pro

Mit dem Beyerdynamic video-production/produkte/kopfhoerer-hoer-sprech-kombinationen/kopfhoerer.html?tx_sbproductdatabase_pi1[showUid][showUID]=44&tx_sbproductdatabase_pi1[showUid][backPID]=93&cHash=4fb53f69c5" target="_blank">DT-770 Pro Kopfhörer (149 €) ist der Laptop Produzent sowohl für Mikrofon-Aufnahmen als auch für die Kontrolle der Mischung bestens bedient. Mit seiner geschlossenen Bauweise und seinem sehr tief reichenden Übertragungsbereich (5 Hz – 30 kHz) können auch sehr Bass betonte Songs gut beurteilt werden. Damit auch unterwegs ermüdungsfrei mit Monitoren abgehört werden kann, empfehlen sich kleine aktive Nahfeld Monitore.

Fostex PM-04

Fostex PM-04

Fostex stellt mit seinem PM-04 einen kleinen und gut klingenden Monitor zur Verfügung, der trotz seiner geringen Ausmaße ausreichend Bass überträgt. Gerade in Verbindung mit dem DT-770 Pro lässt sich so auch unterwegs ein gut klingendes Demo der produzierten Songs erstellen. Mit einem Gewicht von nur 3.75 kg pro Monitor ist der PM-04 ein echtes Leichtgewicht. Das Paar PM-04 kostet 177 Euro.

3. Mobiles Studio / Live Recording (ab ca. 5000 € exkl. Laptop)

Anwendungs-Szenarien

Es gibt viele Gründe, außerhalb eines Studios komplexere Aufnahmen zu machen. Sei es die Aufnahme eines Orchesters in einem Konzertsaal, einer Band in ihrem eigenen Proberaum oder beim Live-Gig. Ein mobiles Setup ist die perfekte Ergänzung zum Studio daheim. Ein solches Studio benötigt in erster Linie eines: Viele gleichzeitig verfügbare Eingänge (mindestens 16) und eine schnell und intuitiv zu bedienende Software für Audio-Aufnahmen. Da bei der gleichzeitigen Übertragung vieler Kanäle USB 2.0 der Firewire Schnittstelle unterlegen ist, muss ein entsprechender Laptop mit Firewire benutzt werden (oder per PC-Card um eine solchen Schnittstelle erweitert werden). Eine Software, die sich besonders gut für diese Anwendung von Audio-Recording eignet, ist ProTools.

Setup – Vorverstärker, Interface & Splitter

Digidesign 003 Rack

Digidesign 003 Rack

Wie schon eingangs erwähnt, kommen bei der Verwendung von ProTools ausschließlich Interfaces von Digidesign und M-Audio in Frage. Das Digidesign 003 Rack (1198 inkl. ProTools LE) besitzt 18 gleichzeitig verfügbare I/O Kanäle, wovon allerdings nicht alle mit Mikrofonvorverstärkern ausgerüstet bzw. analog sind (8 analog, davon vier mit Mic Preamp, 8 digital per ADAT I/O, 2 digital S/PDIF). Eine Erweiterung per ADAT-Interface oder um ein weiteres 003 Rack ist jedoch problemlos möglich.

M-Audio Profire2626

M-Audio Profire2626

Das M-Audio Profire 2626 (549 Euro) ist ebenfalls für ProTools (M-Powered) geeignet und besitzt 26 gleichzeitig verfügbare analoge und digitale Ein- und Ausgänge. Mit seinen acht Mikrofonvorverstärkern und der Möglichkeit, per ADAT I/O 16 weitere digitale Kanäle anzusprechen, ist es eine kostengünstige Alternative für ProTools User.

MOTUs 8Pre

MOTUs 8Pre

Wer mehr analoge Kanäle benötigt, erweitert das Digidesign oder M-Audio Interface z. B. durch ein bis zwei MOTU 8Pre (8 Mic Vorverstärker mit Phantomspeisung, ADAT I/O und Firewire) für 494 € oder RME Octamic II (1249 €).

Um beim Live-Recording unabhängig vom FoH-Mix (Front of House – “Publikums-Mix”) zu sein, empfiehlt es sich, per Splitter das Signal schon vor der Stage Box zu trennen. Pro Kanal wird ein eigener Splitter benötigt.

Das ART S8 3Way Splitter

Das ART S8 3Way Splitter

Der ART S8-3WAY Mikrofon Splitter stellt auf 1 HE 19“ insgesamt 8 symmetrische XLR-Eingänge und 3 symmetrische XLR-Ausgänge (pro Kanal) zur Verfügung. Das Durchschleifen der Phantomspeisung auf den Hauptausgang ist möglich. Für 8 Kanäle ist man mit 299 Euro dabei.

Klark Teknik - Square One Splitter

Klark Teknik - Square One Splitter

Noch hochwertiger und mit der Möglichkeit, den Gain des Signals zu beeinflussen, erledigt diese Aufgabe der aktive 8-Kanal Splitter SQUARE ONE von Klark Teknik (998 €). Nicht vergessen werden sollten hochwertige Mikrofonkabel in unterschiedlichen Längen sowie ein passendes Multicore.

Setup – Monitore & Mics 2 Go

Der PreSonus HP4 Kopfhörer-Verstärker

Der PreSonus HP4 Kopfhörer-Verstärker

Außerhalb von Live Recordings benötigt das mobile Studio außerdem für jeden Musiker ein eigenes Monitoring samt Kopfhörer. Der PRESONUS HP4 ist ein günstiger Kopfhörer-Verstärker mit vier Kanälen (99 €). Mehrere HP4 können kaskadiert werden (z. B. für die Aufnahme von Big Bands). Der Sennheiser HD-201 ist ein geschlossener und Ohr umschließender Kopfhörer, der sich aufgrund des sehr günstigen Preises (19 €) gut eignet, wenn besonders viele Kopfhörer benötigt werden. Für mehr Hörerlebnis ist der Sennheiser HD-25 LE die richtige Wahl.

Der Sennheiser HD-25 LE

Der Sennheiser HD-25 LE

Hier lässt sich auch  eine Ohrmuschel wegklappen (besonders beliebt bei Sängern). Er kostet 155 Euro. Bei Live-Aufnahmen werden oft die Mikrofone des FoH Technikers mit genutzt (siehe Splitter). Trotzdem bietet es sich an, eine Auswahl an hochwertigen Mikrofonen (z. B. für den Raum, vor Gitarrenverstärkern, als Overhead etc.) dabei zu haben. Eine gute Mischung aus dynamischen Vertretern (z. B. Shure SM 57, 111 €) und Kleinmembran Kondensator Mikrofonen (z. B. Neumann KM184, 649 €) gehört in jeden Mikrofonkoffer. Für das Monitoring (möglichst in einem Nebenraum) empfiehlt sich auch hier ein Mix aus Kopfhörer (z. B. DT770 Pro) und Nahfeld-Abhöre.

Der ADAM P11A

ADAM P11A

Wer etwas mehr Bass und Leistung benötigt als die Fostex PM04 zur Verfügung stellen, findet in dem ADAM P11A eine interessante Alternative (Stückpreis 679 Euro). Auch im Heimstudio macht dieser Monitor eine gute Figur und kann dort durch den ADAM SUB 7 PRO Subwoofer ( 379 Euro) ergänzt werden.

Autoren: Markus Galla / Heiner Klaasen-van Husen

Bild “Das klassische Laptop-Studio” von recordjob-Flickr-Kontakt: Polartech

Aktuell besteht bzw. bestehen "2 Kommentare" zu diesem Artikel:

  1. Flüge says:

    Hmm. ich bin da Skeptisch was die leistungsfähigkeit von Laptops angeht. Ich kann mir nicht vorstellen, das die wirklich ernstzuhnemende Tools fürs Studio darstellen. Also eine Komplette Produktion würde ich immmer einen Desktop Rechner vorziehen, entsprechende leistungsfähigkeit vorausgesetzt.Für elektronische Musiker allerdings, stellt der Laptop wohl das Gerät der Wahl dar. Verständlicher weise, bei vielen Acts ist er schon fester Bestandteil des Equipments. Wahrscheinlich wird der Laptop bald Leistungsfähig genug sein um auch aufwändige Produktionen zu fahren, zu einem Vernüftigen Preis… Oder ist es etwa schon soweit? ! ;-)

  2. […] aka Kompaktstudio zubewegt, dem empfehlen wir die jeweiligen bereits erschienenen Artikel: Laptop-Studio oder Home Recording Setup. Nun aber zum […]

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