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Produktnews – Tascam mal 13: SS-R05, DP-008, HS-P82 & US-2000 u.v.m.

October 12, 2009 Home Kein Kommentar

4 brandneue Tascam Geräte

4 brandneue Tascam Geräte

Tascam ist nach einem “release-müden” Jahr 2008 dieses Jahr drauf und dran die zuvor “fehlenden” Produkt-Neuheiten mehr als wett zu machen und bringt in unermüdlicher Manier durch die Bank bzw. beinahe in allen Sparten neue Produkte oder neue, verbesserte Auflagen auf den Markt – auch wenn man sich manchmal dabei fragt, ob das alles funktionieren kann bzw. gekauft wird. Vergessen darf man dabei nicht, dass Tascam nicht nur für den deutschsprachigen Markt produziert und dadurch (Markt-)Kontexte ins Spiel kommen, die z.B. (noch) verstärkt auf anderen Medien arbeiten. Dadurch lassen sich Produkte wie das, dieses Jahr erschiene, Kassettendeck, oder das im September auf den Markt gebrachte MiniDisk-Deck rechtfertigen (für (an der Produktstrategie von Tascam weiterhin) Interessierte sei auch noch einmal das Interview mit Dirk Born auf der Musikmesse nahegelegt). Für den Musikschaffenden ist das unerheblich, kommen dabei preisgünstige und qualitative Produkte heraus, die einem das Praktizieren optimieren helfen. Bei der Vorstellung der “neuen” Tascam-Produkte gruppieren wir diesmal themenweise.

Recorder

SS-R05

Mit dem SS-R05 bringt Tascam einen Solid-State-AudioRecorder auf den Markt, der äußerst schmal ist (eine Höheneinheit) und die beliebten weil unkomplizierten CompactFlash-Karten als Aufnahme-Medium verwendet. Aufgenommen wird im WAV- oder im MP3-Format. Neben der Übertragung der Aufnahmen über SPDIF, um sie auf dem Rechner zu bearbeiten, sind auch die notwendigsten Editier-Funktionen auf der Speicherkarte für WAV-Dateien anwendbar (Teilen, Verbinden, Löschen, Umbenennen).

Tascams Solid State Recorder SS-R05

Tascams Solid State Recorder SS-R05

Falls der Recorder als Wiedergabe-Quelle herhalten soll, gibt es verschiedene Wiedergabe-Modi. Anbei sind zudem ein Abtastratenkonverter, eine Pitch-Control (Tonhöhe und Geschwindigkeit ändern), eine Key-Control (nur Tonhöhe ändern), Auto-Cue (automatisches Aufsuchen des Audiobeginns eines Titels) und Auto-Ready (automatischer Wechsel in den Pausenmodus nach dem Aufsuchen eines Titels). Sofortstart- Funktion, Synchron-Aufnahme (Pegel- oder zeitgesteuert) und die Funktion, Titelmarken automatisch oder manuell zu setzen, runden die Funktionalitäten ab.

Der SS-R05 rückseitig

Der SS-R05 rückseitig

Der SS-R05 verfügt über unsymmetrische Analogein- und -ausgänge, einen koaxialen Digitalein- und -ausgang mit Abtastratenwandler, eine kabelgebundene Fernbedienung und einen Anschluss für eine Computertastatur zur Benennung von Dateien/Ordnern sowie als Fernbedienung. Falls symmetrische Ein-/Ausgänge sowie Schnittstellen zur externen Steuerung benötigen werden, sollte man Richtung Tascam SS-R1 tendieren.

Voraussichtlich für einen Straßenpreis von ca. 500 € ab November erhältlich – der SS-R05 von Tascam

MD-02 & MD-02B

Angereiht sei hier zunächst das MiniDisc-Deck MD-02 und das Deck MD-02B, die sich bereits Anfang Oktober angekündigt fanden. Das Tascam wirklich alle Bedürfnisse bedienen will bzw. es effektiv tut, wird deutlich, stellt man das MD-02 neben den SS-R05. Ist Letzterer unter anderem dafür gedacht, einen adäquaten Nachfolger für die Recorder “älterer” Medien – Kassette, CD- oder MiniDisk – zu bilden, so wird mit dem MD-02 wiederum ein “älteres” (Speicher-)Medium bedient. Die Kassette hatte ja, wie schon oben erwähnt, bereits ihren Auftritt im Kassettendeck 202-MKV, welches ebenso dieses Jahr erschien. Tascam gibt zudem an, dass der MD-02 den einzigen, auf dem Markt noch verfügbaren MD-Recorder/-Player/-Editor für den Rackeinbau abgibt.

Das MiniDisc-Deck MD-02

Das MiniDisc-Deck MD-02

Das MD-02 bietet nun unter funktionaler Perspektive vier Aufnahme-/Wiedergabearten (einschließlich LP2 (doppelte Aufnahmezeit) und LP4 (vierfache Aufnahmezeit)), Basis-Editierfunktionen (Titel teilen, verbinden, verschieben und löschen) und die Funktion, ohne eingelegtes Medium die Eingangssignale abzuhören. Auch ein Abtastratenwandler, um auch Digitalquellen mit 32 kHz und 48 kHz aufnehmen zu können, ist integriert. Eine Auto-Aufnahmefunktion startet und stoppt zudem die Aufnahme abhängig vom Eingangspegel. Während der Aufnahme lassen sich neue Titelmarken entweder von Hand oder automatisch nach Zeit oder Pegel setzen.

Das MD-02 von hinten

Das MD-02B von hinten

Cinch-Anschlüsse, koaxiale und optische Digitaleingänge (SPDIF) und -ausgänge bieten das In & Out, nebst Kopfhörerausgang mit Pegelregler und einem Anschluss für die Computertastatur (für Texteingabe & Steuerung) – zudem eine Infrarot-Fernbedienung mitgeliefert wird.

Das MD-02B bietet neben den Funktionalitäten des MD-02 noch symmetrische XLR-Anschlüsse.

Das MD-02 und MD-02B finden voraussichtlich noch im Oktober für ca. 500 € oder 550 € ihre zukünftigen Besitzer – Das Tascam MD-02 (B)

HS-P82

Die nächste Runde dreht das Produkt-Karussell noch innerhalb der Rubrik “Recorder” nun unter dem Rubrum professionelles Außen-Aufnahme-Gerät: Dort findet sich nun der Mehrspur-Feldrecorder HS-P82. Hier finden sich dann 8 Spuren zu allem bereit: Aufnahmen in hoher Qualität, mit Abtastraten bis zu 192 kHz bei 24 Bit im WAV-Format (erneut auf CompactFlash-Karten, wobei diesmal ein Paar davon zum Einsatz kommen). Die erzeugten Broadcast-Wave-Dateien enthalten einen Metadatensatz im iXML-Format – Und die Datenübertragung kann über eine USB-2.0-Verbindung oder einen handelsüblichen Kartenleser erfolgen.

Tochscreen für den Außenseinsatz

Tochscreen für den Außenseinsatz

Zusätzlich lässt sich auch ein Stereo-Mixdown aufzeichnen, der sich während der Bearbeitung direkt nutzen lässt. Kommentare zu einzelnen Takes lassen sich mithilfe des eingebauten Mikrofons aufzeichnen. Funktionaitäten wie ein Speicher für vorgezogene Aufnahmen, Tastensperre und Alarmierung über Kopfhörer sind ebenso integriert.

Der HS-P82 von links

Der HS-P82 von links

Die Stromquelle stellt bei diesen Geräten einen nicht unerheblichen Faktor dar – beim HS-P82 können AA-Batterien (10 notwendig) oder -Akkus, NP-Batterien, der mitgelieferte Wechselstromadapter, eine externe Gleichspannungsquelle oder Endura-Batterien über einen als Zubehör erhältlichen V-Mount-Adapter genutzt werden, womit dieser Bereich optimal versorgt erscheint.

und von rechts...

und von rechts...

Die XLR-Eingänge sind mit zuschaltbarer Phantomspeisung und analogen Limitern (und Rumpelfilter für jede Spur) ausgestattet und verfügen über versenkbare Pegelsteller auf der Gerätefront, welche ebenso ein herausklappbares TFT-Touchscreen-Bedienfeld ziert. 2 symmetrische Analogausgänge, ein Stereo-Digitalausgang (BNC) und ein Kopfhörerausgang bieten neben den AES/EBU-Ein- und -Ausgängen (z.B. für externe A/D-Wandler oder Vorverstärker) das Raus. SMPTE-Timecodeein- und -ausgang sowie Video- und Wordclockanschlüsse sind ebenfalls vorhanden. Wie bei Tascam Recordern üblich besteht auch hier wieder die Möglichkeit eine Computertastaturanschluss (PS/2) für die Eingabe von Spurbezeichnungen anzuschließen.

Voraussichtlich Dezember diesen Jahres für ca. 4.900 € erhältlich – Der HS-P82

DP-008

Wesentlich kleiner und preisgünstiger, weil für eine andere Anwendung konzipiert, findet sich das DP-008 aufgestellt. Ein wenig verspätet erscheint dieser mobile Mehrspur-Rekorder – hat sich der Hype (oder Trend) um die mobilen Taschen-Recorder doch zwischenzeitlich etwas beruhigt.

Die Oberfläche lädt zum Mischen ein

Die Oberfläche lädt zum Mischen ein

Auf den zweiten Blick erscheint der neue Tascam-Recorder allerdings wiederum gut platziert – Insbesondere oder gerade das integrierte Mischpult wird zwar nicht Hi-End Qualitäten gerecht werden, bietet jedoch mehr Hardware-Kontroll-Funktionen als die meisten Konkurrenz-Produkte und für eine schnelle, erste Mischung der Aufnahme sollte es reichen. So finden sich in jedem Kanal Einstellmöglichkeiten für Pegel, Panoramaposition und Hall, und in jedem der acht Kanäle und zwei Eingänge gibt es einen 2-Band-EQ zur Klanganpassung während der Wiedergabe oder Aufnahme, zudem für die Mischung eine zusätzliche Stereo-Masterspur zur Verfügung steht. Hier können also die 8 gleichzeitig wiedergebbare Spuren als neue Stereo- oder Monospur aufgezeichnet werden.

Die Anschlussmöglichkeiten

Die Anschlussmöglichkeiten

Speichermedium ist eine SD-Karte mit 2 GB Kapazität (im Lieferumfang enthalten). So steht auch dem anderen wichtigen Parameter, der zeitgleich aufnehmbaren Spuren, kein zu hoher Anspruch voran: Nur bis zu zwei Spuren können gleichzeitig aufgenommen werden. Zwei XLR-Mikrofoneingänge mit schaltbarer Phantomspeisung und zwei unsymmetrische Line-Eingänge, von denen einer auf Hi-Z umschaltbar ist, ermöglichen das Rein. Das eingebaute Stereo-Kondensatormikrofon zeichnet zudem auch in den möglichen 44,1 kHz/16 Bit auf.

An Funktionen wartet das Portastudio mit Locator-Funktionen & Loop-Funktion, Schnittfunktionen (Spuren duplizieren oder löschen, Teile herausschneiden, Stille einfügen), Undo/Redo-Funktion (Rückgängigmachen/Wiederholen), einem eingebauten chromatischen Stimmgerät und einem Metronom auf. Die USB-2.0-Schnittstelle verbindet an die Heimstudio-Umgebung und die Stromversorgung kann über AA-Batterien/Akkus oder einen optionalen Wechselstromadapter geschehen.

Voraussichtlich ab November für ca. 300 € erhältlich – Das DP-008

Audio-Interfaces

US-2000

Einen neuen Bereich in einem bereits von Tascam bedienten Sektor erklimmt der Hersteller mit dem US-2000. Das mehrkanalige USB-Audiointerface, welches eine Höheneinheit hoch mißt und 16 Audioeingänge und 4 Audioausgänge zur Verfügung stellt, bildet nun Tascams Flaggschiff in diesem Bereich.

Das US-2000 mit einer schlichten & edlen Front

Das US-2000 mit einer schlichten & edlen Front

Acht XLR-Mikrofoneingänge (Vorverstärker & paarweise schaltbare Phantomspeisung – wobei 6 auf der Rückseite zu finden sind und 2 auf der Vorderseite (XLR/Klinke-Komboanschlüsse & umschaltbar auf Instrumentenpegel)) und sechs symmetrische Lineeingänge auf Klinke (+4 dBu / –10 dBV schaltbar) bilden das analoge Rein. Zusammen mit dem Stereo-Digitaleingang (SPDIF) und -ausgang (SPDIF oder AES/EBU) summiert sich so die Zahl der Eingänge, auf denen gleichzeitig aufgenommen werden kann, auf insgesamt 16 – zudem eine jeweils 5-stellige LED-Pegelanzeige kompetent Auskunft gibt.

Backseitig die Anschlüsse

Backseitig die Anschlüsse

Die Anschlüsse befinden sich größtenteils auf der Rückseite. Lediglich ein paar Eingänge mit Kombibuchsen ist leicht zugänglich auf der Gerätefront untergebracht. Dieses Buchsenpaar lässt sich auf Instrumentenpegel umschalten, um Gitarren oder Bässe direkt anzuschließen.
Mit Abtastraten bis 96 kHz bei 24 Bit Auflösung, Unterstützung von Mac wie PC sowie einer USB 2.0 Verbindung ausgestattet, findet sich das US-2000 noch mit Cubase LE4 ausgeliefert (Max. 48 Audiospuren / 16 Spuren gleichzeitig aufnehmen / 64 MIDI-Spuren & Mischautomation).

Des Weiteren finden sich ein Kopfhörerausgang, eine Direktabhörfunktion für latenzfreies Abhören der Eingänge und getrennte Regler für Kopfhörerpegel, Monitorpegel (Summe) sowie für die Ausgangspegel der vom Computer kommenden und der über die Eingangsbuchsen empfangenen Signale. Das USB-Audiointerface kann problemlos ohne Adapter mit Netzstrom betrieben werden.

Voraussichtlich ab Oktober für ca. 500 € erhältlich – Das US-2000

US-100

Weiter geht es in der gleichen Sparte mit dem US-100, das sich schon seit Anfang Oktober im Handel befindet.

Das US-100 kommt schlicht daher

Das US-100 kommt optisch schlicht daher

Hier findet man ein zweikanaliges USB-2.0-Audiointerface vor, das vor allem die Einsteiger im Musikproduktions-Bereich ansprechen soll. Ein XLR-, ein Klinkenanschluss (symmetrisch) auf der Rückseite, sowie ein Instrumenteneingang und ein Stereo-Lineeingang (auf Phono umschaltbar + Erdungsklemme) auf der Front laden zum Anschließen ein.

ebenso die Rückseite

ebenso die Rückseite

Das Stereo-Audiointerface arbeitet, wie in dieser Klasse üblich, auf 48 kHz / 16 Bit und unterstützt mit seinem USB 2.0 Anschluss Macintosh- oder Windows-Computer, über den es auch mit Strom versorgt wird. Kopfhöreranschluss (Miniklinke) und eine Direktabhörfunktion ermöglichen latenzfreies Abhören der Eingänge. Rausgegangen werden kann zudem über ein Cinch-Line-Ausgang. Im Lieferumfang enthalten ist eine Kopie der Open-Source-Software Audacity.

Für ca. 95 € im Handel erhältlich – Das US-100

US-122 MKII & US-144 MKII

Bei den Audio-Interfaces brachte Tascam Mitte September zwei aufgebesserte Varianten bereits erfolgreich vertriebener Produkte auf den Markt: Das US-122 MKII bietet gegenüber seinen Vorgängermodellen, dem US-122 und dem US-122L, eine verbesserte Aufnahmequalität dank rauschärmerer Mic-Preamps und noch kompaktere Abmessungen.

Die Neuauflage des US-122

Die Neuauflage des US-122

Zwei XLR-Mikrofoneingänge (schaltbare Phantomspeisung & Vorverstärker), zwei Klinken-Eingänge (einmal Hi-Z schaltbar) sowie jeweils ein MIDI-Ein- und -Ausgang bilden die Basis für das Arbeiten damit. Das Direct Monitoring via Kopfhörerausgang (seperat regelbar, wie auch der Line-Ausgang) ist latenzfrei möglich und es gibt einen Mono-Schalter. Die Möglichkeit, mit max. zwei Kanäle gleichzeitig aufzunehmen, erlaubt Abtastraten bis 96 kHz bei 24 Bit. Unterstützt werden Mac wie PC und mitgeliefert wird Cubase LE4.

Das US-144 MKII erlaubt dagegen, vier statt zwei Kanäle gleichzeitig aufzunehmen und bietet einen Stereo-Digitaleingang und -ausgang (Eingang: SPDIF, Ausgang: wählbar SPDIF oder AES/EBU).

Seit Mitte September für ca. 140 € sowie ca. 170 € erhältlich – Das US-122 MKII & das US-144 MKII

Sonstiges

PT-7

Mit dem PT-7 legt Tascam auch im Segment Übungs-Tools ein weiteres Produkt nach. Die dort bisher zunächst erschienen CD- und MP- Serien, die jeweils mit einem eigenen Gerät für Gitarre, Bass und Gesang eine kompetente Arbeits-Umgebung für das Üben mit den eigenen “favorite” Song-Titeln zur Verfügung stellen, indem sie das loopen, transponieren, langsamer abspielen (ohne Tonhöhenveränderung) und ein “Stimmunterdrückungs-Effekt” als Editierfunktionen anbieten – sodass man seine eigenen Playalongs basteln kann. Diese Geräte, enthalten ein Metronom, ein kalibrierbares Stimmgerät und unterstützen in der MP-Serie die Übertragung auf den Computer via USB 2.0.

Ein Übungstool für jede Situation

Ein Übungstool für jede Situation

Mit dem PT-7 wird nun ein Gerät nachgelegt, das ähnliches bietet. Auch hier wird die Möglichkeit geboten, das Spielen eines Instruments mit variabler Tonhöhe oder das Singen zu üben, um die Intonation zu verbessern. Zudem ein (laut Hersteller “ultraschnelles”) chromatisches Stimmgerät (8 Skalen) und ein Metronom (mit Tapmodus) anbei ist. Loop-Funktion sowie VSA-Funktion (unterschiedliche Geschwindigkeit der Wiedergabe ohne Tonhöhenbeeinflussung) sind ebenso wieder onboard.

Neuerung in der Gerätegruppe ist dagegen ein integrierter digitaler Audiorecorder, der die Übungssession mittels eingebautem Mikrofon aufzeichnet. Das Gerät zeigt zudem die erkannte Tonhöhe während der Aufnahme oder Wiedergabe unmittelbar auf einem großen LC-Display: Bis zu 20 Minuten lassen sich aufnehmen. Die Wiedergabe der Performance mit korrigierter Tonhöhe entsprechend der gewählten Skala wird ebenso unterstützt. Für ein externes Mikrofon oder eine andere Tonquelle steht ein Eingang zur Verfügung, dessen Eingangsverstärkung zwischen Hi und Lo verstellbar ist. Eine automatische Pegelaussteuerung hilft jedoch ebenso.

Die Wiedergabe geht dann über die eingebauten Lautsprecher oder den Kopfhöreranschluss ggf. auch auf den eigenen Verstärker. Während das Gerät Strom über Batterien oder einen zusätzliche zu erstehenden Wechselstromadapter (PS-P520) bekommen kann, ist auf der Rückseite ein ausklappbarer Ständer angebracht.

Für ca. 120 € im Handel erhältlich – Der PT-7

VL-M3

Tascam schiebt mit dem VL-M3 noch einmal ein kompaktes aktives Monitor-Set nach, das die VL-Serie in Richtung Preiswert erweitert. Gedacht als Erweiterung für den Computer oder Mehrspurrecorder.

Das neue aktive Monitorset VL-M3

Das neue aktive Monitorset VL-M3

Preiswert trifft kompakt trifft kompetent – so könnte man die Strategie hinter dem VL-M3 beschreiben. Technisch betrachtet treffen hier (3 Zoll) 7,5-cm-Breitbandlautsprecher auf einen 24-Watt-Verstärker (2×12 im linken Gehäuse – rechtes Gehäuse passiv) sowie auf eine Bassreflex-Abstimmung. Ein Stereo-Line-Eingang über Cinch-Buchsen ist ebenso vorhanden wie Klemmanschlüsse für die Verbindung zwischen dem linken und dem rechten Lautsprecher, zudem ein Lautstärkeregler zur einfachen Pegelanpassung einlädt. Mitgefliefert finden sich ein Wechselstromadapter sowie Audio- und Lautsprecherkabel.

Voraussichtlich ab Ende Oktober für ca. 110 € im Handel erhältlich – Der VL-M3

CD-200 & CD-200i

Nein, auch die CD bzw. der CD-Player soll dieses Jahr nicht leer ausgehen – So bietet Tascam mit dem CD-200 einen schlichtenCD-Player (TEAC-Laufwerk) an, der mit seinen 2 Höheneinheiten (19 Zoll) vor allem eins tun soll: zuverlässig funktionieren – womit er seinen Einsatz vor allem in Festinstallationen oder im PA-Verleih finden wird. Anbei sind jedoch auch Funktionen wie: veränderbare Tonhöhe/Geschwindigkeit mit Ein-/Ausschalter, einen Kopfhörerausgang mit Pegelregler, eine Anspielfunktion (über die Fernbedienung), einen Speicher zum Schutz vor Erschütterungen und eine Reihe von verschiedenen Wiedergabearten.

Der CD-200 in den zwei Ausführungen

Der CD-200 in den zwei Ausführungen

Dass ebenso das Abspielen von Daten-CDs und Textinformationen unterstützt werden, versteht sich von selbst. Komfort liefert das Gerät in der Bedienung über die Infrarot-Fernbedienung, die anbei liegt, die auch eine Zehnertastatur bietet. Das analoge Raus geschieht über einen RCA-, das digitale Raus über einen koaxialen und optischen Ausgang.

Der "Rücken" des CD-200 findet sich beim CD-200i um zwei Ausgänge erweitert

Der "Rücken" des CD-200 findet sich beim CD-200i um zwei Ausgänge erweitert

Der große Bruder – der CD-200i – bietet zusätzlich ein iPod-Dock, um Dateien direkt von einem Apple iPod wiederzugeben. Darüber hinaus verfügt er über iPod-Video- und S-Video-Ausgänge sowie einen zusätzlichen Stereo-Line-Eingang auf der Front.

Für ca. 400 € und 500 € im Handel erhältlich – Der CD-200 und der CD-200i

Und wer sich fragt, ob es das bei Tascam jetzt schon war, dem kann man nur antworten: Das Jahr ist ja noch nicht zu Ende;)

Stereo-Digitaleingang und -ausgang (Eingang: SPDIF, Ausgang: wählbar SPDIF oder AES/EBU)

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