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Produzenten-Porträt: 13 Fragen an Sebastian Böhnisch von sector3music – Teil 2

April 13, 2010 Home, Interviews Keine Kommentare

Analog oder digital? Und auf welcher Plattform/Sequenzern arbeitest Du am liebsten?

Wie viele unserer Kollegen stehen wir vor dem Problem, dass ein Analogstudio in der Anschaffung und dem Unterhalt recht teuer ist. Da stellt sich zuallererst die Frage: 8-Spur analog oder 256-Spur digital? Darum arbeiten wir in erster Linie digital. Persönlich habe ich die Erfahrung gemacht, dass ein gesunder Mix aus beiden Elementen am Besten funktioniert: eine digitale Arbeitsumgebung gepaart mit einigen (wenigen) analogen Akzenten. Einer der Vorteile dieser Variante ist für mich ganz klar, dass unsere Studioumgebung immer flexibel und somit ausbaubar sein wird – wir können uns überlegen, welches Teilstück wir für das derzeit vorhandene Geld „analogisieren“ und somit veredeln wollen, ohne dass unsere Arbeitsumgebung auseinander bricht oder unübersichtlich hohe Kosten auf uns zukommen. Außerdem ist die digitale Studioumgebung super pflegeleicht und im Zweifelsfall auch mobil. Im Studio arbeite ich mit Logic 7, mobil mit Logic 8.

Der sector3music Arbeitsplatz

Welche Plug-ins sind im “Alltag“ gut zu gebrauchen und welches nutzt Du am meisten?

Ich benutze für die gesamte Grundmischung die vorhandenen PlugIns von Logic. Die sind durchaus alltagstauglich und arbeiten anständig und neutral. Sobald ich das Signal allerdings mehr charakterisieren möchte, reichen diese nicht mehr aus. Gute Erfahrungen habe ich hier mit den PlugIns von Sonalksis gemacht – der Kompressor arbeitet fett, der EQ überzeugt durch seinen sauberen und musikalischen Eingriff und ein echter Hammer ist der dynamische EQ*, den ich darum auch gerne mal live einsetze. On top kommen für mich die PlugIns von Universal Audio und Waves.

[* der dynamische EQ arbeitet ähnlich wie ein Kompressor (oder Multibandkompressor), allerdings zugeschnitten auf ein Frequenzband, das wie bei einem EQ geregelt werden kann. Während der normale EQ das Signal in der entsprechenden Frequenz einschneidet, greift der dynamische EQ erst dann ein, wenn die entsprechende Frequenz zu laut oder zu leise wird. Ein Beispiel: wir möchten die LeadVocals mit einem EQ de-essen, senken also Frequenzen um die 6,7 khz ab. Diese abgesenkten Frequenzen gehen uns damit für immer verloren – sie sind, auch wenn der Sänger gerade kein „S“ singt, gefiltert und nicht hörbar. Der dynamische EQ hingegen greift bei sensibler Einstellung erst dann in das Signal ein, wenn es notwendig wird – also erst dann, wenn der Sänger ein „S“ singt. Das hat für mich den Vorteil, dass mein Signal nicht eingeschnitten oder begrenzt klingt, sondern immer ausgewogen und natürlich. Der dynamische EQ arbeitet nicht hart wie ein Gate, sondern regelt individuell je nach Input der Frequenz.]

RJ: Der Kompressor und der EQ aus den Essentials von Sonalksis:

Welche Hardware / Outboard-Geräte benutzt Du zum Arbeiten am liebsten & warum?

Wenn möglich ziehe ich folgendes Outboard dem digitalen Equipment vor:

Universal Audio – Egal ob Preamp, Channel Strip oder Kompressor/Limiter – Universal Audio bietet ein grosses Spektrum an analoger Qualität auf höchstem Niveau. Das Outboard von Universal Audio setzen wir sowohl bei der Aufnahme als auch im späteren Mix ein.

Roland SpaceEcho RE-201, denn ein besseres Delay ist auf dem Markt kaum zu finden. Relativ erschwinglich (gebraucht um die 400,00 EUR), allerdings auch pflegebedürftig (Tonköpfe einstellen, etc.)

RJ: Ein guter, einführender Artikel zum Space Echo findet sich auf der englischsprachigen wikipedia-Seite (hier), von der auch die folgenden Bilder stammen:

ADT-Audio ToolMod-Serie – Inzwischen hatte ich schon bei zwei meiner Mischungen das Vergnügen das hochkarätige Equipment der deutschen Audiomanufaktur ADT-Audio einsetzen zu dürfen. Das Outboard wird in Handarbeit gefertigt und nicht im üblichen 19“-Format sondern in Kassettenform (ähnlich Danner) auf den Markt gebracht. Die einzelnen Elemente sind verhältnismäßig günstig und so robust gebaut, dass man sie auch mit auf Tour nehmen kann. Zum Klang und den Funktionen kann ich nur sagen: allererste Sahne – ein wundervoll klarer, brillanter und offener Sound, Kompressoren die wirklich das Letzte aus dem Signal herausholen und jedes Gerät so durchdacht, dass das Arbeiten eine wahre Freude ist.

RJ: Dazu zwei Bilder, die verschiedene Rack-Formate der ToolMod-Serie zeigen – Channelstrip und 4HE Rahmen:

Deine Standard-Methode, einen Beat zu programmieren und/oder ein Drum abzunehmen?

Beat:
Obwohl wir keine Experten im Bereich Beatprogramming sind, haben wir in der Regel ein Bild vor Augen, wie sich der Beat in die Produktion einfügen soll. Dementsprechend beginnen wir mit dem tragenden Instrument des Beats, meist mit der Base. Danach kommt die Snare. Wenn dann der passende Einfall zu HiHat oder Percussion fehlt, arbeiten wir eventuell eine zweite, tieffrequente Basedrum ein, die den Beat auflöst. Danach finden sich HiHat und Becken oder Percussion leichter. Wenn das Grundgerüst dann steht, beginnen wir die Samples zu „analogisieren“ – eine Basedrum wird rausgeholt und eingeklopft oder eingespielt. Und dann versuchen wir auch andere Elemente durch „echte Instrumente“ zu ersetzen oder zu bereichern. Meistens ist der Beat dann fertig für den Mix und die Produktion.

Drums abnehmen:

Als Overheads verwende ich zwei Rode NT2-A Großmembranmikrofone. Unser Raum klingt recht groß, ich entscheide mich also die Mikrofone in Nierencharakteristik und nicht als Kugeln zu verwenden. Weil ich später einen sehr offenen Drumsound mischen will (keine Gates, kaum EQing, etc.), verzichte ich auf den Lowcut bei 80 Hz. Die Mikrofone justiere ich so hoch wie möglich auf ca. 2,40m. Zusätzlich montiere ich 1 Sennheiser e-614 als Stützmikrofon am Ridebecken.

Die Basedrum nehme ich mit dem AKG D112 ab. Besteht jedoch die Möglichkeit, benutze ich für diesen Job ein Sennheiser MD-421. Das MD-421 klingt von Hause aus einfach mehr in die Richtung, die ich später mischen will. Das Mikrofon positioniere ich zwischen 10cm bis 40cm vor dem Schallloch, bzw. tief in der Basedrum. Als zusätzliches Mikrofon verwende ich ein Shure Beta 91 (Grenzfläche) – sie bringt mir im Mix später den „Bauch“ der Base.

Die Snaredrum wird wie üblich von oben und unten mit einem SM57 mikrofoniert. Da ich immer dachte: „das kann doch nicht alles gewesen sein“ habe ich gute zwei Jahre lang die verschiedensten Mikrofone und Positionen durchprobiert (Kleinmembran, Großmembran, Bändchen und diverse dynamische Mikrofone) um dann, u.a. durch die Hilfe eines Kollegen, doch wieder beim SM57 zu landen. Es ist wirklich unglaublich, was man in der Mischung aus diesen Mikrofonen herausholen kann.

Normalerweise nehme ich für die Mikrofonierung der Toms dynamische Mikrofone. Meist einen Mikrofontyp wie das dafür gemachte Sennheiser e-604, am liebsten auch hier wieder das gute alte Sennheiser MD-421.

Die HiHat mikrofoniere ich am liebsten mit einem Großmembran wie dem Neumann TLM103. Es lässt die HiHat auch ohne Einsatz eines EQs sehr weich und dennoch deutlich und brillant klingen, was unter anderem mit dem angehobenen Frequenzverlauf ab 5khz zu tun hat. Bei diesem Mikrofon lassen sich Übersprechungen durch die Snare kaum vermeiden, was ich in der späteren Mischung persönlich aber als Vorteil empfinde.

Wenn die Grundmikrofonierung abgeschlossen ist, beginne ich zusätzliche Stützmikrofone zu stellen. Als Raummikrofon 1 benutze ich ein RFT Gefell UM 70. Dieses Mikrofon positioniere ich so weit wie möglich (rund 4m) vom Drumset entfernt. Das UM70 ist auf Kugelcharakteristik geschaltet und in einem Reflexionfilter montiert. Ohne klingt die Kugel bei mir meist zu hart, da die Reflektionen des Schlagzeugs „ungeordnet“ von den zu nahen Wänden zurückkommen und mit unterschiedlichen Laufzeiten auf das Mikrofon treffen. Ist dieses erschwingliche Tool montiert, fangen sich die Reflektionen und treffen zeitgleich und gebündelt auf das Mikrofon – ein sauberer Raum entsteht. Um in der späteren Mischung flexibler zu sein, platziere ich das Raummikrofon 2, meist ein SE Elektronics Z 5600A. Dieses Mikrofon steht 1m bis 3m vom Drumset entfernt frei im Raum und ist als breite Niere oder als Kugel geschaltet. Um den Raumsound so trashig wie möglich zu bekommen, verstärke ich das Signal von Raummikrofon 1 schon während der Aufnahme mit dem Universal Audio LA-610 bis in eine leichte Röhrenzerrung und komprimiere es anschließend mit guten 3:1 bis 8:1.

Produzenten-Porträt: 13 Fragen an Sebastian Böhnisch von sector3music – Teil 1

April 12, 2010 Interviews Keine Kommentare

Wodurch zeichnet sich für dich ein guter Mix aus?

Meiner Meinung nach klingt eine wirklich gute Mischung in allen Belangen ausgewogen. Man macht die Augen zu und kann sehen (bzw. hören), in was für einem Raum aufgenommen wurde und wo in diesem Raum die Musiker stehen. Außerdem kann man erhören über welche Amps bzw. Drums eingespielt wurde und manchmal sogar mit welchen Mikrofonen diese aufgenommen wurden. Zusätzlich zeichnet sich eine gute Mischung durch Luft in der Dynamik aus – ein Instrument darf auch mal in den Hintergrund rutschen anstatt immer dieselbe Lautstärke zu fahren und auch der Song kann mal um 9db leiser oder lauter werden. Letztendlich will ich ein farbenprächtiges, komplettes Bild von einer Band vor Augen haben, wenn ich eine gute Mischung höre. Und das soll natürlich musikalisch klingen und muss daher auch nicht immer perfekt sein.

Blick auf die Arbeitsumgebung von sector3music

Was war die letzte Sache, die du beim Aufnehmen und Produzieren neu ausprobiert hast?

Wir hatten gerade damit begonnen cleane E-Gitarren aufzunehmen und ich hatte das Gefühl, dass diese in der Produktion nicht so fett rüberkamen, wie ich es von einer LesPaul an einem Fender HotRod Deluxe Amp erwartet hätte. Zufällig hatten wir von einem Kollegen einen Vox AC15 Amp ausgeliehen, den ich schon lange mal ausprobieren wollte. Ich überlegte mir also beide Amps mit einem Signal zu bespielen und dann gleichzeitig aufzunehmen. Der Fender hat clean sehr viel Druck und ist deutlich höhenlastiger als der VoxAC15, dafür hat dieser ein schönes „Grummeln untenrum“ und klingt etwas ausgewogener. Da die Frequenzverteilung von Hause aus also schon geklärt war, konnte das meiner Meinung nach – entgegen der Einwürfe von Gitarristen und Co-Produzenten – also nur gut gehen!
Um den FenderAmp im Druck zu pushen entschied ich mich für ein SM57 – simpel wie bei einem Livegig positioniert. Beim VoxAmp wählte ich das Gefell UM70. Einfach über den Amp gehängt und an der richtigen Position festgetaped, wie man das standardmäßig bei einem Sennheiser e606 im Livebereich des Öfteren sieht.

Jetzt holte ich noch eine aktive DI von Radial aus dem Schrank und verkabelte so die Gitarre mit beiden Amps. Danach drehte ich die Amps weit auf, der Druck kommt ja bekanntlich nicht von ungefähr, und stellte zusätzlich das Tremolo vom VoxAmp auf halb elf. Ein wenig Auflockerung würde dem Signal sicher gut tun. Sowohl der Gitarrist als auch der Co-Produzent wollten sich meiner Begeisterung nicht so recht anschließen – immerhin sah es zum einen im Studio aus, als hätte eine Bombe eingeschlagen und zum anderen würden die beiden Amps deutlich übersprechen, wir würden also nicht zwei „saubere“ Gitarrensignale erhalten. Aber die Idee ging auf. In der Mischung pegelte ich einen schönen Mix von beiden Amps, komprimierte jeden Amp angemessen und positionierte diese anschließend wie bei der Aufnahme im Stereofeld (Fender Pan +25, Vox Pan -25). Danach schickte ich beide Amps auf einen gemeinsamen Bus, komprimierte das Signal dort zusätzlich noch einmal weit genug, um das Tremolo und das Amprauschen mehr zu betonen und positionierte anschließend diese Subgruppe in der Mischung. Ein Traum. Die hier gebastelte Konstellation werden wir wohl in Zukunft auch live wählen.

Eine exotische/schwierige Aufnahme-/Produktions-Situation in deiner Laufbahn und deine Lösung dafür?

Für mich ist es immer wieder schwierig die Instrumentierung oder die entsprechenden Patterns nicht zu aufwendig und groß sondern straight und simpel zu gestalten. Wenn mir das passiert, hilft meist nur eines: ein komplett neues Projekt anlegen und alles, was nicht 100%ig gut ist, wegschmeißen: Aufnahmen, Mischung – einfach alles. Dann sitzt man wieder vor einem jungfräulichen Song und kann sich nochmals frische Ideen überlegen, bzw. zu dem ursprünglichen Song zurückfinden. Und das hilft!

Was ist dein „Lieblings-Mikrofon“ und warum?

Das Neumann SM 69

Mein Lieblingsmikrofon ist definitiv das Neumann SM69 (heutiges Neumann USM 69 i) – ein vintage Stereomikrofon, gebraucht leider erst ab rund 2.500,00 EUR zu haben, meiner Meinung nach aber jeden Cent wert! Das Mikrofon ist, nicht wie die typischen TV-Stereomikrofone, ein Großmembranmikrofon – u.a. darum wird es zu einem echten Allrounder. Egal ob als Overhead für die Drums, als erste Wahl für einen Flügel, als druckvolles Mikrofon vor einem Amp, als Hauptmikrofon für Streicher oder Bläser oder sogar als Gesangsmikrofon (auch in Stereo) – das Neumann SM69 hat für mich den Besten und charakterstärksten Klang, den ich je von einem Mikrofon gehört habe. Wie oft habe ich schon versucht ein Stereobild wie beim menschlichen Gehör zu erzeugen – leider ohne 100%igen Erfolg. Mit diesem Mikrofon höre ich mit meinen Ohren einfach vor, wo das Instrument am Besten klingt und stelle das Neumann SM69 genau da hin – reiße die Vorverstärker schön weit auf und kann mir ab diesem Zeitpunkt sicher sein: das Instrument wird in der späteren Mischung einfach so klingen, wie es klingen soll! Und das mit einem Druck der Freude macht. Ein echter Hammer!

Womit beginnt Produzieren und/oder Recording für Dich professionell zu werden?

Eine Produktion oder eine Mischung wird für mich schon relativ früh professionell, nämlich ab dem Zeitpunkt wenn eine eigene (Charakter-) Linie erkennbar wird. Dabei spielt es keine Rolle, ob die Aufnahme tierisch rauscht oder zu leise ist – das sind Probleme, die sich durch andere Technik oder einen routinierten Recording-Engineer leicht beheben lassen. Der Produzent oder der Mischer jedoch nicht. Nicht umsonst reisen Bands weltweit zu bestimmten Produzenten, Tonstudios oder lassen bestimmte Toningenieure einfliegen – sie wollen deren Charakter oder deren speziellen Sound auf ihrer Platte hören.

Ein Recording- / Produktions-Tipp für alle angehenden Tontechniker/Produzenten…

Fragt befreundete Bands oder Musiker, ob Sie mit Euch zusammen aufnehmen und produzieren wollen – so habt Ihr die Chance verschiedene Räume und Mikrofone (kennen) zu „lernen“ und damit routiniert zu arbeiten. Denn Übung macht den Meister!

Die Equipment-Fee gibt Dir 3 Wünsche frei – Welche Geräte wählst Du?

Kurz und knapp? Ein ADT-Audio ToolMod-Pult, für die Leadvocals einen TubeTech EQ1A und, um das Paket abzurunden, einen Vertigo VSC-2 Summenkompressor für das Ende dieser wundervollen Phantasie-Kette.

Wem & bei welcher Platte hättest Du gern einmal beim Produzieren über die Schulter geschaut?

Aktuell bei der Soloplatte von Dennis Lisk „Suchen & Finden“. Für mich ist die Scheibe nahezu perfekt in der Produktion und der Mischung! Wer deutsche Musik macht, MUSS sich diese Platte anhören.

Deine 5 “All-Time-Favorite“ Lieblingsplatten/Aufnahmen/CDs?

Coldplay Album: Rush Of Blood To The Head
Söhne Mannheims Album: NOIZ
Peter Fox Album: Stadtaffe
Foo Fighters Album: Echoes, Silence, Patience & Grace
Incubus Album: Make Yourself

Zur Person


Der 28 Jahre alte Toningenieur und Musikproduzent Sebastian Böhnisch lebt seit 2005 in Berlin. Hier arbeitet er als Toningenieur und Musikproduzent im Team des Berliner Comedian Kurt Krömer. Die ersten Gehversuche Sebastians gestalteten sich dagegen folgendermaßen: “Die erste kleine Recordingsession war in meinem Zimmer mit meinem besten Freund Gerd. Er spielte Gitarre und sang, während ich das Mikrofon so zu halten versuchte, dass die Stimme einen Tick lauter war als die Gitarre. Und danach wurde noch eine zweite und manchmal gar eine dritte Stimme eingesungen und mit schön viel Hall vermischt :o)”. Derzeit arbeitet Sebastian zudem mit der Band / dem Projekt BALBOA in dem zusammen mit einem Freund betriebenen Studio und Produzententeam sector3music – Für Balboa bestehen auch schon 12 Songs in Ihrer Ganzheit, wobei aktuell noch die verwendeten Samples durch echte Instrumente ersetzt werden. Zuletzt verantwortete Sebastian als Produzent die EP von den FrayedFroods: „So und nicht anders!“ und als nächste Platte folgt die Live-Audio CD von Kurt Krömer: „KRÖM DE LA KRÖM“.

Places von Sebastian im Web:

Produzenten-Webseite
Sebastian auf myspace

Sebastian auf Xing
Myspace-Seite des aktuellem Band-Projekts Balboa

Guide – Projektstudio – Setups für Elektro, Pop und Rock

January 25, 2010 Home, Guides 1 Kommentar

Das Projekt-Studio

Hand an der eigenen Produktion...

Die eigene Musik selbst zu produzieren und aufzunehmen war schon immer der Traum eines jeden Musikers. Noch nie war dieser Traum so einfach zu verwirklichen wie in der heutigen Zeit. Unsere Artikel-Reihe setzt hier an – Sie soll einen Überblick über die drei grundlegenden, unterschiedlichen Konstellations-Möglichkeiten eines semiprofessionellen Studio-Setups bieten, die sich vor allem dadurch voneinander unterscheiden, welches Gerät die Sicherung des Materials übernimmt – Ob der Kern des Studio-Setups ein Mehrspur-Rekorder, ein Laptop oder ein Desktop bildet. Dieser Artikel betrachtet die Anforderungen  und Möglichkeiten eines Projekt-Studios, das auf einem Desktop-Rechner basiert, und soll einen Eindruck davon vermitteln, wie man sich damit mit unterschiedlichem Budget und je nach Genre durchaus eine professionelle Arbeitsgrundlage legen kann. Wer sich dagegen bereits fokussiert auf ein Laptop-Studio, oder den Erwerb eines Multi-Trackers aka Mehrspur-Rekorder aka Kompaktstudio zubewegt, dem empfehlen wir die jeweiligen bereits erschienenen Artikel: Laptop-Studio oder Home Recording Setup. Nun aber zum Projektstudio…

„Es war einmal…“ – Bedeutung des Projekt-Studios früher und heute


Das Projekt-Studio stammt ursprünglich aus einer Zeit, in der Studiozeit sehr teuer und für den Musiker ohne Plattenvertrag unerschwinglich war. Um die A&R Manager (Artist & Repertoire) der großen Labels von der eigenen Musik zu überzeugen, benötigte man brauchbare Demos. … Weiterlesen

SongHistory – House of the rising Sun

Es war einmal eine Folkballade…

Bis The Animals mit der "aufgehenden Sonne" da und im Pop-Zenit waren, hatte die schon einen weiten Weg hinter sich gebracht...

One day, a man showed up from the East, a young guy in an old car trolling Kentucky’s mountains with a bulky contraption to record people singing their songs. Georgia – blond, pretty, just 16 – gathered up her mother and headed over to Tillman Cadle’s house. In a nasal drawl she performed her favourite, the twangy lament called “Rising Sun Blues.” 
That day, Georgia Turner made her contribution to musical history.
Anthony, 2000, http://www.blues.co.nz/news/article.php?id=358 … Weiterlesen

Interview mit Tom Jansen – Hi-End Gear 2009

Thomas Jansen im Gespräch

Thomas Jansen

Mit Tom Jansen, dem Veranstalter der Hi-End Gear, der das Event nun zum zweiten Mal ausrichtete, sprachen wir darüber, wie es zur Messe kam, was die Leitidee dahinter ist und war, wie es zu der Auswahl an Ausstellern kam und warum welche Workshops angeboten wurden. Das Interview wurde dabei mehr und mehr auch zu einem Gespräch über das Thema, mit dem sich auch die Podiums-Diskussion am zweiten Tag der Messe beschäftigte: die Frage, wie sich der heutige Engineer und / oder Studiobetreiber aufstellen muss, um seine Brötchen verdienen zu können. Der Theorie, dass ein funktionierendes Netzwerk an Branchen-Kontakten und die Zusammenarbeit gerade auch mit (potentiellen) Konkurrenten dazu beitragen kann, unternehmerisch auf solidem Grund zu stehen und (!) der eigenen Vision / Passion treu zu bleiben, gibt Tom Jansen eine lebendige Gestalt: … Weiterlesen

Dubplate-Cutting – Zu Besuch bei Audiowerker

October 7, 2009 Home, Artikel, Stories Keine Kommentare
Vinyl Cutting Setup

Vinyl-Cutting Setup

Nachdem wir erfahren hatten, dass in Stuttgart einer der landesweit spärlich gesäten Plattenschneider zu finden ist, ließen wir alles liegen und stehen, und machten uns auf den Weg dorthin. Nach unkomplizierter Kontaktaufnahme standen wir dann auch schon eine Woche später in den heiligen Hallen von Audiowerker und vor dessen Inhaber – Björn Hülpüsch, der in der Stuttgarter Urbanstraße Vinyl-Rohlinge zu Platten schneidet. Dabei kommt keineswegs eine Neumann VMS80 zum Einsatz, sondern eine Konstruktion, die zunächst etwas zu simpel dafür wirkt, als dass sie wirklich den Cuts der wesentlich massiveren Neumann-Anlagen die Stirn bieten könnte. Im Gespräch stellte sich jedoch heraus, dass hier beinahe vom Gegenteil oder zumindest davon auszugehen ist, dass das kleine System dem großen in Nichts nachsteht. … Weiterlesen

Guide – Laptop-Studios für Songwriting, Producing & Live Recording

September 25, 2009 Home, Guides 2 Kommentare

Over the hills and everywhere…

In einer Zeit, in der ein iPhone die Leistungsfähigkeit eines Computers und einer Spiele-Konsole besitzt, ist es nicht weiter verwunderlich, dass Laptops sich zu mehr eignen, als Emails zu schreiben oder PowerPoint Präsentationen vorzuführen. Sie sind längst aus dem Schatten der großen Desktop-Systeme heraus getreten und versehen nicht nur auf Reisen ihren Dienst, sondern auch in den heimischen Arbeitszimmern und in den Büros. Auch Musikern bzw. Musikschaffenden eröffnet sich damit die Perspektive, ihre Arbeitsmittel immer und überall dabei zu haben: Mobilität ist das Schlagwort der Neuzeit.

Das klassische Laptop-Studio

Das klassische Laptop-Studio

Dieser Ratgeber und Leitfaden befasst sich mit folgenden Szenarien: … Weiterlesen

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Der Sound der legendären Studer Bandmaschine und vier 2” Analogband-rezepturen für Mac & PC – auf der UAD-2 Powered Plug-Ins jetzt erhältlich

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Audio-Technica hatte zur diesjährigen IFA 2010 neue Multimedia-, Mobile Phone- und Apple-kompatible Kopfhörer vorzuweisen. Die Bandbreite der Spezial-Kopfhörer reicht dabei von VoIP und Multimedia-Anwendungen bis hin zu Spezialisten für das Zusammenspiel mit Apples iPod und iPhone.

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Sennheiser präsentiert einen Neuauflage seiner 500er Serie: Hi-End-Kopfhörer der besonderen Art, die zudem mit einem extravaganten Design aufwarten können…

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November 5, 2010

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Sennheiser brachte zur IFA 2010 zwei Mini-Kopfhörer für alle mobilen End-Geräte auf den Markt: Der PMX 90 und PX 90

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Das neue Fireface UFX ist ein komplettes Tonstudio auf einer Höheneinheit. Entwickelt für Anwender, denen kompromisslose Audio-Qualität und legendäre Treiberstabilität bei gleichzeitig niedrigsten Latenzen wichtig sind.

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Die Hi-End Gear 2009 in Hamburg versammelte Hi-End Hersteller und Studiobesitzer wie Hi-End Nerds – recordjob im Interview mit dem Veranstalter Tom Jansen

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Produzenten-Porträt von Gabriel Schütz aka GABSTon, der vor allem seine eigenen Projekte, monocarspeaker – eine komplett analog produzierte Indierockband – und VegA – ein digital produziertes Projekt – sowie enge Freunde produziert.

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Guide – Projektstudio – Setups für Elektro, Pop und Rock

In diesem Guide wird das Projektstudio in seiner Grundausstattung sowie in seiner Konfiguration für die Genres Elektro, Pop und Rock vorgestellt und besprochen. Der Fokus liegt dabei auf einer anschaulichen und gut nachvollziehbaren Darstellung der Thematik.

Guide – Laptop-Studios für Songwriting, Producing & Live Recording

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Guide und Leitfaden für Laptop-Studios – Je nach Anwendungs-Szenario: Für Songwriting & Komponieren, für das Produzieren & für Live Recording – Setup, Anwendungsbeschreibung & Wahl der Gerätschaften

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