Man hat so das Gefühl, die Welt weiß noch nichts von ihrem Glück, oder weiß vielleicht auch nicht recht, als was sich das Ganze entpuppen wird – Nachdem Audio-Technica es bereits mit dem ein oder anderen Plattenspieler versucht hatte (auf dem deutschen Markt die Auslaufmodelle AT-PL50 und AT-PL120), stellt der Hersteller nun das flexible Vinyl-Digital-USB Plattenspielersystem AT-LP120-USB vor. Man findet sich dabei in mehrerlei Hinsicht (gerade auch in Anbetracht des Produktbildes) in einem Wechselbad der Gefühle wieder: Es scheint, der legendäre Technics der 1200-Serie steht vor einem – Bis auf einige kleine Erweiterungen scheint hier das “Original” 1:1 kopiert worden zu sein. Erschreckend ist dabei eindeutig der angekündigte Preis des “Technics-Ablegers”: Hält Technics bzw. Panasonic mit der 1200-Serie seit Ewigkeiten das Preisniveau auf Höhen (ab 555 €), die das System wirklich nur dem professionellen (d.h. damit Geld verdienenden) Vinyl-DJ attraktiv macht, oder den Hobby- und Semiprofessionellen dazu zwingt, nach langen Überlegungen das Sparschwein zu plündern, so kündigt Audio-Technica das Pendant nun zu weniger als der Hälfte dieses Preises (Unverbindliche Preisempfehlung: ca. 250 €) an. Die Frage, die einem dabei das Rückenmark hoch und runter jagt, ist: Kann der “Technics-Ableger” auch das gleiche wie das Original? Das kann nicht sein! denkt man erstmal – der Preis von Technics wird doch nicht nur für den Namen gezahlt werden. Oder doch? Zudem wartet der AT-LP120 mit einigen Features auf, die nun nicht nur dem Vinyl-DJ, sondern auch dem Heimanwender schöne Augen machen werden, dazu nun im Folgenden:
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Die erste sinnvolle Neuerfindung des Rades? - der AT-LP120-USB
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Das direktangetriebene Plattenspieler-Systems besteht aus einem USB-Plattenspieler und einem “Softwarepaket”. Das vom Hersteller zugrunde gelegte Konzept ist, dem professionellen Einsatz ebenso gerecht zu werden wie dem simplen Genuss der Vinyl-Wiedergabe und dem einfachen Digitalisieren von Schallplatten. Der Plattenspieler selbst bietet einen Direktantriebsmotor mit hohem Anlaufmoment für ein schnelles “Anfahren” der Platten und eine Umschaltung der Laufrichtung. Daher ist er sowohl der ideale Plattenspieler für DJs im Club, als auch für den Einsatz zu Hause. Der AT-LP120-USB bietet den umschaltbaren Betrieb mit Umdrehungsgeschwindigkeiten von 33-1/3, 45 und 78 U/min mit einer hochpräzisen, Quartz-gesteuerten Pitch Lock, einem Pitch-Regler zum Anpassen der Geschwindigkeit in einem Bereich von +/-10% oder +/-20% und einer Stroboskop-Geschwindigkeitsanzeige. Der im Plattenspieler eingebaute, schaltbare Phono-Vorverstärker, die Cinch-Ausgangskabel und die mitgelieferten Adapterkabel ermöglichen den Anschluss an eine Vielzahl von Musik- sowie Home-Entertainment-Komponenten und-Anlagen, einschließlich A/V-Receivern, die über keinen speziellen Phono-Eingang verfügen.
Er verfügt über einen soliden Aluminium-Plattenteller mit Slipmat, einen ausbalancierten Tonarm mit weicher Dämpfungskontrolle und einer einstellbaren Auflagekraft, Anti-Skating und vertikalem Auflagewinkel (VTA) für eine optimale Wiedergabe. Der AT-LP120-USB kommt mit einem Präzisions Dual-Magnet-Stereo-Tonabnehmer und Ersatznadel (deren Qualität allerdings sofort bedenkenlos in Frage gestellt werden muss – gute Tonabnehmer kosten allein schon die Hälfte des Preises des Plattenspielers). Das mitgelieferte USB-Kabel ermöglicht den Plug&Play-Anschluss an einen Computer, die PC- und Mac-kompatible Audio-Software Audacity (die zudem ein kostenloses Open-Source-Programm darstellt) konvertiert die Audiosignale einer Schallplatte zu einer MP3-Datei, einer WAV-Datei oder Dateien mit anderen Digital-Audio-Formaten, die anschließend an einem portablen Audioplayer, auf dem Computer, auf der heimischen Stereoanlage oder im Autoradio abgespielt werden können.
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Die technischen Daten im Überblick
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Wann dieses Kind das Licht der Welt erblicken wird, ist noch nicht offiziell, als empfohlener Verkaufspreis steht jedoch 249 € zzgl. MwSt. auf dem Papier…
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Für alle, die den Plattenspieler einmal en Detail vorgeführt bekommen wollen, findet sich hier der
Link zu einem Youtube-Video eines Amerikaners, der genau dies tut (Das Probeabspielen am Ende kann man sich sparen).
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