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Kurznews – DJ-Musikprogramme und das Apple iPad

May 31, 2010 Home Keine Kommentare

Kaum ist das iPad auf dem hiesigen Markt erhältlich (offizieller Verkaufsbeginn in Deutschland am 28. Mai 2010), schon zeigen sich die ersten Anzeichen, das innovative Tool auch für den interessantesten Bereich im diesseitigen Leben zu verwenden: für die Musikproduktion bzw. für den Musik-Performance-Bereich des DJs.

Looptastic HD 1.2

Unter diesem Namen verbirgt sich eine App für das iPad, die simpel aber verspielt und trotz allem mit den notwendigen Basic-Features für die Integration in die Heimstudio-Peripherie des DJs daherkommt: So ist laut Hersteller die Datenübertragung (natürlich per wlan) garantiert (AIFF, WAV und Ogg) und auch der Export soll über 16-bit Stereo (AIFF) unterstützt werden. Das ist schon einmal das wichtigste, erinnert sich man daran, dass immer noch nicht alle iPhone-Apps allein das garantieren…

Die Oberfläche / der MainScreen der App

Die Oberfläche / der MainScreen der App

Grundkonzept der App, die es bereits für das iPhone und den iPod Touch gibt, ist so einfach wie möglich ein Loop-Set zu laden (und die Loop-Icons auf eine der drei Mixer-Zonen ziehen). Multitouch machts möglich – man kann bis zu fünf Loops gleichzeitig “anfassen”. „Zieht“ man die Loops vertikal, kontrolliert man die Lautstärke. Ein DJ-Crossfader kontrolliert die Balance zwischen den linken und rechten Zonen für Breakdowns, Transformationen, und Live-Soundwechsel. Die Loops in der mittleren Zone spielen immer durch, um die Performance im Fluss zu halten. Neue Sounds lassen sich, ohne die Musik anhalten zu müssen, laden und in Echtzeit mit 12 Performance Effekten versehen und dem Scratch Strip bearbeiten.

Das sieht dann simuliert (ohne das Nutzen von Multitouch) so aus.

Features sind zudem seit der neuen Version:

  • Eine Performance Tempo Control 1. per Tap Tempo, 2. per Tempo Nudge Schalter (manuelle Tempo-Justierung) und 3. per Direct Tempo Input (direkte Eingabe des Tempos (40-250 BPM).
  • Ein Reverse Playback, das den gerade aktivierten Loop unmittelbar rückwärts laufen lässt.
  • Sampleslicing in Echtzeit ist perfekt für Glitches und Build-Ups.
  • Wieder einmal mit dem omnipräsenten Jordan Rudess wurde ein X-Y Effektpad mit drei Rhythmischen Effekten eingebaut.

Alte Features in der Übersicht:

  • Widescreen Format
  • Laden von max. 32 Stereoloops (max. 26 Loops auf einmal zusammen mischen)
  • Gratis In-App Download von 900 Audioloops aus verschiedensten Genres
  • 12 Echtzeit Effekte mit X-Y Pad-Control (z.B. Bit Crusher, Filter, Flanger, etc. – auch kombinierbar)
  • Automatisches Timestretching
  • Dreizonenmixer mit Crossfader
  • Audioimport vom Computer via W-LAN (AIFF, WAV und Ogg format).
  • Audioimport aus kompatiblen Apps via Sonoma WireWorks AudioPaste.
  • Live-Sampling durch das iPad Mikrofon (oder externe Hardware) um neue Loops herzustellen.
  • Aufnehmen und Exportieren von Performances via W-LAN zum Mac oder PC als 16-bit Stereo AIFF Dateien.

Schon jetzt online im iTunes-App-Store für ca. 12 € erhältlich – Looptastic HD (oder direkt in iTunes)

Gibt es also schon die ersten Apps, die direkt für das iPad entwickelt wurden, so gibt es natürlich auch Wege und Möglichkeiten, die eigene Musikproduktions-Software auf dem iPad zur Anwendung zu bringen, oder zumindest als Remote für die Live-Performance zu benutzen. Ein interessantes englischsprachiges Video dazu hier. Es zeigt, wie man das iPad als Controller für Ableton Live einrichtet:

Es zeichnet sich also jetzt schon ab, dass in Zukunft der große Bruder des iPhones die Schnittstelle zwischen Spielzeug und Controller neu definieren und vielleicht auch auf ein neues Niveau heben wird: Vielleicht ergeben sich ja im Zuge dessen auch wirklich neue Controller- bzw. Performance-Konzepte, welche die Möglichkeiten des iPads voll ausreizen und “nicht nur” alte, bereits vorhandene Konzepte übertragen…

iPhone/iPod – Apps & Hardware – Fazit

July 22, 2009 Home Keine Kommentare

Mit diesem Epilog und Fazit endet diese erste Reihe iPod/iPod Touch Applikationen für die Musikproduktion und Recording. Es fanden sich Artikel zu dem Aufsteck-Mikrofon von Blue namens MIKEY, zu Cubase IC und Novations Automap für das iPhone, zu iZotopes iDrum, zum MIDI Mobilizer und Rig Remote, sowie zu FourTrack und dem BeatMaker. … Weiterlesen

iPhone/iPod – Apps & Hardware Part 6 – FourTrack

July 21, 2009 Home, Guides Keine Kommentare

Vierspur-Rekorder-Applikation – FourTrack von Sonoma Wire Works kommt mittlerweile in der Version 2.0 in der gewohnt beeindruckenden Schlichtheit daher. Basierend auf dem einfachen Prinzip, max. vier Tracks pro Song vorliegen zu haben, stellt sich FourTrack bescheiden als Songwriting- und Übungstool für Musiker vor, die musikalische Ideen unterwegs festhalten und Songs auf dem iPhone aufnehmen wollen. Über das iPhone eigene, oder ein angeschlossenes Mikrofon kann schnell und simpel auf  jeweils einem Track aufgenommen werden, während die anderen drei Spuren zeitgleich gehört werden können (Aufnahme- und Wiedergabe-Pegel sind jeweils steuerbar).

FourTrack im Wiedergabemodus

Wiedergabe-Modus

Ausgestattet mit einer Pan-Control und der Funktion Tracks über Wi-Fi-Sync als WAV Files auf den Computer zu importieren sind nun … Weiterlesen

iPhone/iPod – Apps & Hardware Part 5 – BeatMaker

June 30, 2009 Guides Keine Kommentare

Eine der umfassendsten Musik-Produktions-Applikationen für das iPhone ist sicher der Beatmaker von Intua, durch den das iPhone oder der iPod Touch zu einer vollausgestatteten, loop-  und Trigger-Pads-basierten Musikproduktions-Umgebung aufgerüstet wird. Auch wenn unter Umständen die Einlernphase, um die BeatMaker-Usability voll zur Anwendung zu bringen, etwas mehr Zeit in Anspruch nehmen kann, lohnt es sich allemal.

BM Songsequenzer

BeatMaker Songsequenzer

BM Pads

BeatMaker Pads

Enthalten sind ein Pattern-basierter Sequenzer, ein Stepsequenzer, ein MPC-ähnliches Sample-Pad, zwei Effekt-Kanäle, sowie Sample Kits bzw. Sound-Libraries nahmhafter Künstler. Stark aufgewertet wird der BeatMaker vor allem dadurch, dass selbst die Funktion eines Samplers enthalten ist, durch den Samples platziert und Wav-Files auf Trigger Pads importiert werden können. Der Import/Export von Files (Audio oder MIDI Files Versionen der Projekte) benötigt allein die Installation der kostenlosen Software BeatPack für Mac wie PC – Die es zudem per Drag-and-drop ermöglicht, aus dem eigenen Sample-Pool Kits für den BeatMaker zusammenzustellen.

… Weiterlesen

iPhone/iPod – Apps & Hardware Part 3 – iZotopes iDrum goes Depeche Mode

June 27, 2009 Guides Keine Kommentare

iDrum, die Sequenzer-Applikation von iZotope gibt es nun auch mit einem Sample-Kit des aktuellen Depeche Mode Albums “Sounds of the Universe”. In iDrum können bereits vorangelegte Songs editiert oder eigene Beats und Pattern programmiert werden. Dazu gibt es neben Drum-Sounds auch Gitarren-, Synthesizer-, One-Shot Bass- und Effekt-Samples. Export der in iDrum erstellten Werke auf den eigenen Computer sind im M4a-Klingelton-Format möglich.

iDrum Depeche Mode Edition

iDrum Depeche Mode

iDrum Depeche Mode Pattern

In der Pattern Ebene

iDrum, die Applikation von iZotope, ist mittlerweile kein Geheimtipp mehr – Der Erfolg  wird allein dadurch ersichtlich, betrachtet man, was der Hersteller mittlerweile an Varianten der Applikation auf den Markt gebracht hat. Von Hip Hop, Trance (Ministry of Sound Anthems), Club über Rock gibt es sogar eine Depeche Mode Edition zum aktuellen Album “Sounds of the Universe” sowie eine Edition von Major Lazors aktuellen Scheibe „Guns don’t kill people… Lazers do“. Der Unterschied der verschiedenen Varianten von iDrum definiert sich jeweils allein über die mitgelieferte Sample-Datenbank – der Aufbau der App bleibt derselbe. … Weiterlesen

iPhone/iPod – Apps & Hardware Part 2 – Cubase IC & Automap

June 27, 2009 Guides Keine Kommentare

Einführung

Seitdem Apple das iPhone Betriebssystem für Dritt-Firmen öffnete, begann der wirklich spannende Part für technik-affine Bereiche – damit auch für die Musikproduktion. Kommen aktuell im Bereich Musik im App-Store wöchentlich an die 60 neuen Produkte an den Markt (die natürlich nicht alle für den Musikproduktions- und Recording-Bereich ausgelegt sind…), so ist ein gesunder Skeptizismus bei all den Neuerscheinungen nach wie vor angesagt – denn damit eine iPhone Applikation sich für den Musikproduktions- und Recording-Sektor eignet, muss sie sich zumindest in ihrer Funktionalität als für den „workflow“ relevant und anpassungsfähig sowie in der Usability als überzeugend erweisen.

Cubase iC

Cubase iC

Novations Automap

Novations Automap

Auch wenn eine multi-touch Oberfläche einige Vorteile und Innovations-Potenzial mit sich bringt, so stellt die Größe des Screens die Hersteller vor Herausforderungen. Das sich jedoch auch gerade in solcher Not und aus solcher heraus eigene innovative Konzepte ergeben können, ist das Glück des Nutztragenden sprich des Users. Steinbergs Cubase IC und Novations Automap für das iPhone sind bezüglich innovative Benutzeroberfläche nun keine Vorreiter, weil es hier vor allem darum geht, bereits entwickelte Konzepte für das iPhone nutzbar zu machen, und damit den Trend des “Remote Controllers” zu folgen. Applikationen, die mehr (& Neues) wollen, werden in dieser Reihe “iPhone/iPod – Apps & Hardware” folgen… … Weiterlesen

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Produzenten-Porträt: 13 Fragen an Sebastian Böhnisch von sector3music – Teil 2

April 13, 2010

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13 Fragen an Sebastian Böhnisch und 13 Antworten, die es in sich haben – der Berliner Produzent gibt Tipps und vor allem gute Einblicke in seine Produzententätigkeit – ein tontechnisches Porträt der informierenden und unterhaltenden Art…

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April 12, 2010

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13 Fragen an Sebastian Böhnisch und 13 Antworten, die es in sich haben – der Berliner Produzent gibt Tipps und vor allem gute Einblicke in seine Produzententätigkeit – ein tontechnisches Porträt der informierenden und unterhaltenden Art…

Interview mit Tom Jansen – Hi-End Gear 2009

October 26, 2009

Interview mit Tom Jansen – Hi-End Gear 2009

Die Hi-End Gear 2009 in Hamburg versammelte Hi-End Hersteller und Studiobesitzer wie Hi-End Nerds – recordjob im Interview mit dem Veranstalter Tom Jansen

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Produzenten-Porträt von Gabriel Schütz aka GABSTon, der vor allem seine eigenen Projekte, monocarspeaker – eine komplett analog produzierte Indierockband – und VegA – ein digital produziertes Projekt – sowie enge Freunde produziert.

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Interview mit Gabriel Schütz aka GABSTon über das Monocarspeaker-Release “pilot”, die komplett analoge Produktion und die Soundphilosophie des Musikers und Produzenten

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